Urteil

Schadenersatz: Autofahrer können Pech haben

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Man weiß, wer die Karre verbeult hat – bekommt die Reparatur aber trotzdem nicht bezahlt?

Kann passieren. Das zeigt ein Fall aus dem Hochsauerlandkreis: Dort flog bei Mäharbeiten am Straßenrand ein faustgroßes Holzstück auf ein vorbeifahrendes Auto. Für den entstandenen Schaden in Höhe von fast 700 Euro muss aber niemand haften. Denn das Mähgerät war mit üblichen Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet, weitere Schutzmaßnahmen waren laut Urteil in diesem Fall nicht geboten. Damit gilt der Unfall als „unabwendbares Ereignis“ laut Straßenverkehrsgesetz – für den Autofahrer heißt das: Pech gehabt

(Oberlandesgericht Hamm, 3. 7. 2015, 11 U 169/14).


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Schlagwörter: Auto Recht

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