Heizkosten-Sparen mal ganz anders

Sammelbestellung senkt Heizöl-Rechnung

Volltanken, bitte: Der nächste Winter kommt bestimmt … Foto: Vario Images

Köln. Je mehr man kauft, umso billiger wird’s – das gilt auch beim Heizöl. Um bessere Preise zu bekommen, kann man sich mit anderen Käufern zusammenschließen. Eine Ersparnis von bis zu 5 Prozent ist oft drin.

Wer sich mit Nachbarn oder Bekannten zusammentut, sollte wissen: Die Entfernung zwischen den einzelnen Abnahmestellen darf nicht zu groß sein (die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nennt als Grenzwert drei bis fünf Kilometer Abstand). Und da in der Regel die durchschnittliche Bestellmenge in die Kalkulation der Anbieter einfließt, profitieren Abnehmer großer Mengen kaum, wenn im Pool auch Käufer von deutlich weniger Litern sind.

Achtung: Bei privat organisierten Sammelbestellungen haften die Teilnehmer „gesamtschuldnerisch“. Wenn also einer seinen Anteil nicht bezahlt, müssen zunächst die anderen dafür geradestehen.

Weniger Gedanken muss man sich machen, wenn man an einer Sammelbestellung via Internet teilnimmt (das geht zum Beispiel bei heizoel-sammelbestellung.de). Man meldet seinen Bedarf an, und sobald sich genügend Mitstreiter in der Gegend gefunden haben, leiten die Organisatoren die Anfrage an günstige Händler weiter. Oder die Käufer nehmen selbst Mail-Kontakt untereinander auf. Hier gilt aber: Vor einer verbindlichen Bestellung das Kleingedruckte checken.


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