Urteil

Rollenspiel: Kampf auf eigene Gefahr

Nimm das, Schurke: Spaßig – kann aber ins Auge gehen. Foto: Funke

Für Live-Rollenspiele gelten ähnliche Regeln wie beim Sport: Wer fahrlässig verletzt wird, kann nicht auf Schadenersatz hoffen – weil bei so einem Hobby auch bei völlig fairem Verhalten Verletzungen drohen.

In dem Fall hatte ein „Räuber“ von einem „Ritter“ einen Hieb mit einem Schaumstoffschwert abbekommen, was zur Erblindung eines Auges führte. Der Kopftreffer verstieß gegen die Regeln. Das Opfer konnte aber nicht ­beweisen, dass der Schlag „gezielt und damit vorsätzlich“ war (Oberlandesgericht Oldenburg, 28.04.2016, 3 U 20/16).


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