Urlaubsplanung

Rauf aufs Rad!


AKTIV-Tipps für aktive Kurz-Trips

Bonn. Das Jahr der Brückentage! Acht der neun bundesweiten und alle vier katholischen Feiertage fallen 2012 auf Werktage – bei cleverer Urlaubsplanung ideal für einen Kurztrip. Warum nicht mit dem Rad? Haben wir nicht laut Statistik allein letztes Jahr sechs Millionen Drahtesel gekauft?

Bundesweit 75.000 Kilometer

Die klassische Radtour in der Heimat wird wieder beliebter, meldet der Deutsche Tourismusverband in Bonn – und nennt beeindruckende Zahlen: bundesweit 75.000 Kilometer Radwege, 22 Millionen Übernachtungen und gut 9 Milliarden Euro Umsatz von Radreisenden. Für alle, die so was für die nächsten Monate in Erwägung ziehen, hat AKTIV auf dieser Seite ein paar praktische Tipps zusammengestellt.

● Die Strecke: Einen Überblick gibt der Tourismusverband auf der Internet-Seite www.radnetz-deutschland.de – am beliebtesten ist aktuell der rund 800 Kilometer lange Elberadweg von der sächsisch-tschechischen Grenze bis nach Cuxhaven an der Nordsee. 150.000 Urlauber befahren ihn jährlich mindestens fünf Tage. Er ist eine von zwölf sogenannten D-Routen, die seit 2002 im Rahmen des vom Bundestag beschlossenen „nationalen Radverkehrsplans“ angelegt wurden und die allein 12.000 Kilometer lang sind.

Zu Ausflügen laden auch ehemalige, zu Radwegen umgebaute Bahntrassen ein, die wegen ihrer geringen Steigung besonders gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet sind. Die attraktiven Strecken führen durch Tunnel, über hohe Brücken und tiefe Täler. Die liebevoll gemachte private Website www.bahntrassenradeln.de zeigt Touren in ganz Deutschland.

● Die Vorbereitung: Das ADAC-Pendant Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club stellt auf www.adfc.de/adfc-reisenplus/radtouren-planung unter anderem eine sehr nützliche Checkliste bereit. Auf der Seite kann man zudem für jede Region die richtigen Radtouren-Karten online bestellen – oder sich über die digitale Variante schlaumachen: das Navi fürs Fahrrad.

Als Alternative zu den zahlreichen Modellen auf diesem boomenden Markt taugt das normale Smartphone. So bietet www.bikemap.net eine kostenlose App für Radler.

● Die Anreise: Weil ein abgestelltes Auto zur Rundtour zwingt, ist für viele die Bahn erste Wahl. Die Fahrrad-Mitnahme ist in vielen ICs, nicht aber im ICE erlaubt. Beliebt sind Tages- und Gruppentickets für Regionalzüge. Die Website www.bahn.de/fahrrad zeigt, was geht.

● Die Soft-Variante: Wer etwas Anschub-Hilfe möchte, probiert ein „E-bike“ aus. Und liegt damit im Trend. Rund 300.000 Fahrräder mit Elektromotor wurden laut Zweirad-Industrie-Verband im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft, die Hälfte mehr als 2010. Die meisten sind sogenannte Pedelecs, die den Fahrer abhängig von der Einstellung der Antriebsleistung mehr oder weniger stark beim Radeln unterstützen.

● Der neueste Schrei: Aktuelle Trends rund um Fahrrad und Radtour gibt’s auf den Messen „f.re.e“ vom 22. bis 26. Februar in München (www.free-muenchen.de) und „Rad+Outdoor“ am 10. und 11. März in Bremen (www.rad-outdoor.de).

 

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