Urteil

Radfahren ohne Helm: Voller Schadensersatz möglich

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Wer mit dem Rad fährt und unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, kann auf vollen Schadensersatz pochen – auch wenn er keinen Helm getragen hat. Damit kassierte der Bundesgerichtshof ein umstrittenes Urteil aus Schleswig-Holstein: Dort war einer schwer verletzten Radlerin 20 Prozent Mitverschulden angelastet worden, weil sie auf dem Weg zur Arbeit ohne Helm unterwegs gewesen war.

Das Gericht ließ aber offen, ob es „in Fällen sportlicher Betätigung des Radfahrers“ womöglich anders entscheiden würde (Bundesgerichtshof, 17.6.2014, VI ZR 281/13).


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