Verlorenes im Netz finden

Online-Fundbüros können unnötige Wege ersparen

Köln. Auch Behörden gehen mit der Zeit. Wer etwas verloren hat, kann inzwischen vielerorts in Online-Fundbüros danach suchen.

Das sollte man dann ruhig mehrmals tun: So holt das Fundbüro der Stadt Köln nur zweimal pro Woche Fundsachen bei der Polizei und den Verkehrsbetrieben ab. Und in Hamburg beispielsweise kann es nach einem großen Event gut drei Wochen dauern, bis alle Fundstücke im System erfasst sind.

Service sogar in kleineren Orten

Vermutet jemand, sein Eigentum entdeckt zu haben, muss er es oft per Online-Formular beschreiben. Bei der Stadt Köln etwa können auch Fotos hochgeladen werden: Ist eine Identifizierung so möglich, muss man der Stadt nur noch eine Verwaltungsgebühr und den Finderlohn überweisen – und bekommt das gute Stück per Post zugeschickt.

Der kleine bayerische Ort Traunreut bietet im Netz einfach eine Liste aller Fundsachen. Im großen München kann man Verluste per Mail melden, aber nicht selbst online suchen. Der Flughafen München wiederum hat ein eigenes Online-Fundbüro. Es gibt übrigens auch einen (kleinen) gemeindeübergreifenden Verbund: fundsuche02.kivbf.de

Daneben existieren einige privat betriebene Fundbüros im Netz. Von der Nutzung dieser inoffiziellen Plattformen raten Verbraucherschützer aber eher ab.


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