Abwechslungsreiches Vergnügen

Ohne Skier im Schnee: Diesen Freizeitspaß bieten Bayerns Regionen im Winter

Das ist Bewegung mit Erlebniswert: Iglus selber bauen und darin übernachten, Wandern auf Schneeschuhen in unberührter Natur, extralanger Rodelspaß – oder in der Schneeraupe über die Piste.

Das ist die längste Naturrodelstrecke im Freistaat: Die Wallberg-Bahn in Rottach-Egern. Foto: Gebard

Das ist die längste Naturrodelstrecke im Freistaat: Die Wallberg-Bahn in Rottach-Egern. Foto: Gebard

Unberührte Natur für Winterwanderer: Mittelgebirgsregion Rhön. Foto: Schmitt

Unberührte Natur für Winterwanderer: Mittelgebirgsregion Rhön. Foto: Schmitt

Eispaläste für Schnee-Architekten: Igludorf Bayerwald in Mauth. Foto: Bayerwald Travel GBR

Eispaläste für Schnee-Architekten: Igludorf Bayerwald in Mauth. Foto: Bayerwald Travel GBR

Mauth/Rhön/Rottach-Egern/Nesselwang. Die Sonne strahlt. Die weiße Landschaft glitzert, die Welt scheint wie in Zuckerwatte getaucht. Auf geht’s, raus in die Natur! Für Spaß und Bewegung im Schnee gibt es vielfältige Möglichkeiten – auch ohne dass man die Skier anschnallen muss.

Iglu-Bau-Kurs für Tatkräftige im Bayerischen Wald

Mit Säge, Schablone und Schaufel geht es im niederbayerischen Mauth ans Werk. Im Igludorf Bayerwald kann man sich seinen eigenen Schneepalast bauen. Erst Blöcke formen, dann aufeinanderschichten. Keine Sorge: Die Kuppel fertigzustellen, ist einfacher, als man denkt.

Die eifrigen Bauherren können den Tag mit einem genussvollen Abendessen am Lagerfeuer ausklingen lassen – und dürfen dann in ihrem Iglu übernachten! Außerdem gibt es für Romantiker die Schneehöhlen bereits fertig gebaut. Bei einem Wochenende mit Candlelight-Dinner heißt es nur noch reinkuscheln und gut schlafen!
www.bayern.by/iglu-dorf-in-mauth

Schneeschuh-Touren für Wanderlustige in der Rhön

Schlappheit und Vitamin-D-Mangel? Kein Thema nach einem ausgiebigen Spaziergang. In der prachtvollen Winterlandschaft kommt man mit Schneeschuhen prima voran. Ein umfangreiches Tourennetz durchzieht die Mittelgebirgsregion Rhön. Ein- bis zweistündiges Schnupperwandern, Gipfeltouren mit Hütteneinkehr oder Schneeschuh-Wochenenden – für jeden ist was dabei. Und im Sternenpark Rhön gibt es geführte Fackelwanderungen und Sternschnuppentouren.
rhön-yeti.de

Rutschvergnügen für Sportliche in Oberbayern

Eine Mordsgaudi ist die Schlittenfahrt auf Bayerns längster Naturrodelbahn am Wallberg in Rottach-Egern. Sage und schreibe sechseinhalb Kilometer geht es abwärts, rund 30 Minuten dauert die tolle Fahrt! Bequem bringen Vierergondeln die Gäste erst hinauf zur Bergstation in 1.600 Meter Höhe. Dann kann es losgehen. Vor Ort kann man sich einen Holzschlitten leihen, wenn man nicht seinen eigenen mitnehmen möchte. Ein Gefälle von bis zu 12 Prozent und ein Panorama mit Blick auf den Tegernsee – das ist Rodelspaß für Sportliche.
wallbergbahn.de

Mit acht Tonnen über die Piste im Allgäu

Wenn es dämmert und die Skifahrer die Strecken verlassen haben, sorgen Schneeraupen-Profis für glatte Pisten. Wie es ist, in einem der 300 PS starken Pistenbullys zu sitzen, erfährt man im Skigebiet Alpspitze in Nesselwang. Neugierige können dort die acht Tonnen schweren Fahrzeuge besteigen und die geschickten Lenker als Kopiloten begleiten. Eine Stunde dauert das Planieren für optimale Hang-Verhältnisse – genügend Zeit, um den Ausblick auf den beleuchteten Ort zu genießen.
alpspitzbahn.de


Mehr tolle Ausflugsziele in Bayern:

So geht austoben an kalten Tagen: Luftsprünge in der Trampolin-Arena, Formel-1-Atmosphäre im Kart-Palast, Geschicklichkeit mit Farbenflash in der Minigolf-Halle oder jagen und verstecken beim Laser-Tag-Spielen.

Was hat ein Feigenkaktus mit Stahlbeton zu tun? Wie hilft die Routenplanung von Ameisen in der Logistik? In Bayern vermitteln jede Menge Ausstellungen Interessantes zu Natur und Technik.

Auf mystischen Pfaden: zur Sankt-Ulrichs-Kapelle auf dem Uhlberg, zum Teufelstisch in Bischofsmais, zu den Tatzelwurm-Wasserfällen bei Oberaudorf. Oder zur Gespensterjagd auf Schloss Fürsteneck im Landkreis Freyung-Grafenau.

Blick von oben aufs herbstliche Farbenspiel: Panoramasteig am Predigtstuhl in Sant Englmar. Spiralförmig auf den Baumturm in Neuschönau. Über die Grenze in Füssen. Oder lehrreich mit Infotafeln und App in Ebrach.

Das alles kann man in den Ordensanlagen erleben: einkehren in die älteste Klosterbrauerei, in guter Gemeinschaft fasten, seltene Küchenkräuter entdecken oder beim Hostienbacken zuschauen.

Die 19 bayerischen Staatsgemäldegalerien zeigen Werke aus 500 Jahren. Nicht nur in der Landeshauptstadt München, auch in den Filialen von Aschaffenburg bis Füssen. Besonders spannend wird’s beim Blick ins linke Auge Albrecht Dürers ...

So geht Relaxen auf Bayerisch: Baden in der Hopfenwanne, lautlos Schweben im Salzwasserbecken, Einschlafen mit Klangschalen-Tönen. Oder lieber Eintauchen im meistgebuchten Heilbad der Welt?

So kann man Bayern mit allen Sinnen erleben: Architektur zum Hören in Regensburg, lauschen und fühlen in Dillingen, riechen und schmecken in und um München – oder sehen und staunen bei Rosenheim.

Wandern vor toller Bergkulisse: Bayern hat ein 40. 000 Kilometer langes Wegenetz mit interessanten Zielen: Vom Königshaus am Schachen bis zur Schneewittchen-Tour im Spessart und Räuberpfaden im Bayerischen Wald.

Das erlebt man in 140 Metern Tiefe: Mit Grubenbahn und Rutsche in die Unterwelt, Multivisions-Projektionen mit Laser-Show, Bergwerksdinner im Kerzenschein. Oder: Erholung für die Atemwege bei einer Übernachtung.

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