Zurückschicken wird jetzt teurer

Neue Regeln für den Online-Handel in Europa

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Köln. Am Freitag, 13. Juni, ist es so weit: Für Online-Käufe treten neue Regeln in Kraft. Die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie bringt europaweite Standards und diverse Verbesserungen für die Kunden. Zum Beispiel darf ein Online-Händler nicht mehr üppige Gebühren für die Zahlung per Kreditkarte fordern. Allerdings müssen deutsche Verbraucher nun genauer aufs Kleingedruckte achten – sonst zahlen sie womöglich drauf.

Denn normalerweise trägt künftig stets der Kunde die Portokosten, wenn er Ware zurückgehen lässt! Bisher war das bei einem Preis über 40 Euro Sache des Händlers. Nur bei mangelhafter Ware muss der Kunde nicht für die Rücksendung zahlen.

Widerruf muss erklärt werden

Online-Händler könnten die Rücksendekosten zwar freiwillig übernehmen. Ob sie das tun oder nicht, sollte man aber künftig vor der Bestellung checken.

Für den Widerruf hat man 14 Tage Zeit. Man muss ihn ausdrücklich erklären, etwa per Mail, das Zurücksenden der Ware allein reicht also nicht mehr aus. Diese neuen Regeln gelten auch für Bestellungen per Telefon oder aus Katalogen.


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