Urteil

Mietvertrag: Überraschende Klausel ist ungültig

Mietvertrag: Da sind ganz verschiedene Vordrucke im Handel. Foto: Fotolia

Laut Gesetz verjähren bestimmte Ansprüche des Vermieters, zum Beispiel wegen Schäden in der Wohnung, „in sechs Monaten“. Als Mieter muss man nicht damit rechnen, dass in einem Formularmietvertrag diese Frist mal eben verdoppelt wird: Eine derartige Klausel ist laut Urteil „unüblich“. Und wenn sie dann noch ohne besonderen Hinweis im Kleingedruckten versteckt ist, „wird sie nicht Vertragsbestandteilt“ – gilt also nicht.

(Amts- gericht Köpenick, 23. 06. 2015, 7 C 71/15)


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