RSS Feed abonnieren
Feedback senden

Warum eigentlich …

… kann man mit Leder so gut Fenster putzen?

Kennen Sie das? Sie putzen die Fenster und danach ist es schlimmer als vorher. Warum man mit Leder statt Lappen bessere Erfolge erzielen kann, lesen Sie hier.

Klappt: Leder hinterlässt beim Reinigen weder Schlieren noch Fusseln. Foto: Adobe Stock

Klappt: Leder hinterlässt beim Reinigen weder Schlieren noch Fusseln. Foto: Adobe Stock

Weinheim. Für streifenfreie Fenster braucht man das richtige Handwerkszeug: „Leder eignet sich besonders gut zum Fensterputzen“, erklärt Joaquin Barrera aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Vileda. Das Unternehmen gehört zur Freudenberg Gruppe in Weinheim und stellt unter anderem Fensterputztücher her.

Fensterleder gibt es heute auch aus speziell behandeltem Vliesstoff

„Leder ist sehr saugfähig und nimmt das Wasser auf dem Fenster zuverlässig auf“, so Barrera. „Es ist außerdem – anders als viele Stoffe – strukturlos. So lassen sich Fenster streifenfrei putzen.“ Doch das Naturmaterial kann Nachteile haben: „Man weiß selten, woher das Leder kommt und wie die Tiere gehalten wurden, von denen es stammt. Ist das Leder mit Chrom gegerbt, kann es Rückstände enthalten. Und wie bei allen Naturprodukten gibt es Qualitätsschwankungen.“

Vileda hat schon 1948 ein künstliches Fensterleder entwickelt, daher auch der Markenname („wie Leder“). „Damals wie heute werden Tücher aus Vliesstoff in synthetischem Kautschuk getränkt“, erklärt Barrera. Das Material hat ein ähnlich hohes Saugvermögen wie das natürliche Fensterleder und weist eine geringere Reibung auf der Fensterscheibe auf.


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang