PC-Programme helfen bei der Steuererklärung

Jetzt die Scheine schnappen!


Wiedersehen macht Freude: Die meisten bekommen Geld zurück. Foto: Light Impression

Fast alle tun es. Und meistens lohnt es sich richtig: 88 Prozent aller Arbeitnehmer bekommen durchs Ausfüllen der Steuererklärung Geld zurück – im Schnitt immerhin 823 Euro!

Das hat das Statis-tische Bundesamt vor kurzem für das Steuerjahr 2006 mitgeteilt; frischere Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Oft winken ein paar Hundert Euro: Grund genug, sich jetzt wieder an die so lästige wie knifflige Arbeit zu machen. Dabei kann man sich so einfach wie kostengünstig helfen lassen: von einem soliden PC-Programm.

Dieser moderne Helfer vergisst keinen Punkt, stellt kritische Fragen, gibt gute Tipps, rechnet die zu erwartende Erstattung aus – und holt so letztlich jeden Cent zurück, den der Fiskus zu viel einbehalten hat.

Gute Software kostet nicht viel

In vergleichenden Tests namhafter Fachzeitschriften liegen seit einigen Jahren immer wieder die gleichen fünf Programme an der Spitze.

Sie heißen: „WISO Steuer-Sparbuch“, „Steuer-Spar-Erklärung“, „t@x“, „Taxman“ und „Quicksteuer“.

Sie kosten alle zwischen 10 und 30 Euro (das gilt für die Basis-Variante, die aber meist völlig ausreicht).

Stets gilt: Die fürs Steuerjahr 2010 nötige Version heißt „2011“ – darauf muss man beim Kauf oder Download achten.

Die Programme aktualisieren sich nach der Installation normalerweise laufend selbst („Online-Update“), sodass neue Urteile oder Anweisungen der Finanzverwaltung sofort berücksichtigt werden können.

Nur beim ersten Mal muss man alle persönlichen Daten eintippen. Wer nämlich im Folgejahr auf das gleiche Programm setzt, kann dann Adresse, Kontonummer, Namen der Kinder, Nummer des Riester-Vertrages und so weiter und so fort einfach „importieren“ (also aus der alten Datei übernehmen). Das spart viel Zeit.

Alles eingeben, Formulare ausdrucken, abschicken – damit ist es noch nicht ganz getan. Wenn der Brief von der Behörde kommt, heißt es: abgleichen!

Sieht der amtliche Steuer-bescheid so aus wie der, den das Programm errechnet hat? Wenn nicht, legt man einfach beide Versionen nebeneinander und geht sie Punkt für Punkt durch. So finden sich schnell die Fehler – die ja auch von den Finanzbeamten stammen können.

Übrigens: Wer 2010 Kurzarbeitergeld in nennenswerter Höhe bezogen hat, der ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

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aktualisiert am 29.09.2017

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