Gut abgesichert von Baum zu Baum

In diesen Klettergärten erleben Sie wahre Hochgefühle

Rutesheim/Laichingen/Triberg. Wie ein Eichhörnchen von Ast zu Ast springen. Sich wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen. In den Klettergärten, die landauf, landab in die Höhe schießen, werden solche Kinderträume wahr. Schon Dreijährige balancieren im Wald-Hochseilgarten Rutesheim auf dünnen Seilen und knorrigen Stämmen von einer Plattform zur nächsten – mit Helm auf dem Kopf und fest angegurtet.

Sicherheit ist im Preis enthalten in den Klettergärten. Und bevor der Nervenkitzel beginnt, gibt es erst mal eine theoretische und praktische Einweisung. Während sich die Kleinsten noch in Bodennähe vorwärts tasten, wagen sich die Großen bis in schwindelerregende Gefilde.

14 Parcours in bis zu 16 Metern Höhe hat der Hochseilgarten zu bieten, der über die A 8 zu erreichen ist und an der Ausfahrt Rutesheim liegt. Jüngste Attraktionen sind eine über 100 Meter lange Seilbahn und ein „freier Fall“ aus 14 Metern Höhe.

Für Wagemutige geht es auch im Kletterwald Laichingen bei der Tiefenhöhle hoch hinaus. 215 Kletterelemente verteilen sich hier auf elf Parcours. Die Namen passen zum Schwierigkeitsgrad – von „Spaß“ und „Action“ bis bin zum „Alptraum“ in 16 Metern Höhe. Die längste Seilbahn misst 152 Meter. Für den Kletternachwuchs zwischen drei und fünf Jahren gibt es vier Parcours.

Der „Eichhörnchen-Parcour“ lockt die kleinen Abenteurer an

Auch im Natur-Hochseilgarten Triberg lässt sich der Wald aus einer neuen Perspektive erleben. In bis zu 20 Metern Höhe warten hier immer neue Aufgaben. Die Kletterer balancieren über schwankende Bretter, steigen durch Seilschlaufen oder sausen an einer Seilrutsche durch den Wald. Der Natur-Hochseilgarten ist für Besucher ab acht Jahren geeignet. Die Kleineren, die höchstens 1,20 Meter hoch greifen können, haben ihren „Eichhörnchen-Parcours“.

Wer seine Kräfte für das Klettern schonen will, kann auch mit einer kleinen Tram vom Bahnhof Triberg hinauf zu den Wasserfällen fahren, die in der Nähe des Natur-Hochseilgartens rauschen. Schließt man dort kurz die Augen, dann wird der Wald zum Dschungel, das Seil zur Liane. Und los geht’s: „Aah-eeh-ah-eeh-aaaaaah-eeh-ah-eeh-aaaaah!“

Mehr Informationen unter:
freizeitparkrutesheim.de
kletterwald-laichingen.de
forestfun.de
kletterparks.info


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Nur wandern – wie langweilig. Wer den Nervenkitzel will, schwebt in Kletterparks zehn Meter über dem Boden und hangelt sich über Bretterbrücken. Der neueste Kick im Sommer: In Kurvenseilbahnen durch Baumwipfel rasen.

Das ist was für Waghalsige – in mehr als 80 Seilgärten in Bayern können Kinder und Erwachsene zwischen hohen Pfosten und grünen Baumwipfeln herumklettern und dabei ihren Mut und ihre Muskeln testen.

Wer den Sommer daheim in Deutschland verbringt, muss auf jede Menge Fun und Action nicht verzichten. Ob beim Klettern, Rodeln oder Skifahren: Wir verraten Ihnen, wo Sie außergewöhnliche Kurztrip-Abenteuer erleben können.

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