Hier ist der Bär los

In den Wildparks in Baden-Württemberg kommt man der Tierwelt ganz nahe

Bad Mergentheim. Ob Bären oder Wölfe, Adler oder Falken, Wildschweine oder Mufflons: Interessanten Tieren kann man in mehreren Parks ganz nahe kommen.

Besonders aufregend ist der Auftritt des hungrigen Wolfsrudels im Wildpark Bad Mergentheim. Wie aus dem Nichts tauchen rund 30 Wölfe auf, kommen hinter Bäumen und Felsen hervor, nur wenige Meter von den Menschen entfernt, die die Szene beobachten – geschützt durch einen tiefen Graben. Auf insgesamt 35 Hektar Fläche leben mehr als 70 Tierarten. Wenn die Tierpfleger mit dem Futter kommen, werden alle aktiv: Dann tauchen Kormorane nach Fischen, Greifvögel schlagen ihre Beute und Luchse zeigen, wie sie jagen.
wildtierpark.de

Naturnah ist auch das Wildparadies Tripsdrill bei Cleebronn. Rund 40 Tierarten leben auf dem Gelände, etwa zehn Gehminuten vom Erlebnispark entfernt. Der Rundweg führt durch ein Gehege mit Dam-, Dybowski- und Sikawild, das den Besuchern aus der Hand frisst. Bei den Bären, Luchsen und Wölfen ist dagegen Distanz angesagt. Falken, Milane, Geier oder Adler sind bei Flugvorführungen zu bewundern.
tripsdrill.de/wildpark

Raubvögel gleiten auch im Wild- und Freizeitpark Allensbach dicht über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Dieser 75 Hektar große Park verbindet Spaß und Spiel mit dem Naturerlebnis. Mehr als 300 Wildtiere sind hier am Bodensee zu Hause, Wisente ebenso wie Hirsche, Wildschweine, Mufflons oder Ziegen im Streichelzoo. Eine kleine Park-Eisenbahn fährt auch am Freigehege der Bären vorbei.
wildundfreizeitpark.de

Braunbärin Jurka, die Mutter des berühmt gewordenen Bruno, hat im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach eine neue Heimat gefunden. Diese Freianlage bietet auf etwa zehn Hektar Fläche ausgedienten Zirkus- und Zwingerbären oder Tieren aus Tierparks Asyl. Neben neun Bären leben hier zurzeit drei Wölfe. Besucher können auf einem Erlebnisweg durch den Park streifen und seine Bewohner durch Zäune oder von Beobachtungsposten aus studieren. Da die Tiere nicht vorgeführt werden, heißt es warten, schauen, lauschen.
baer.de/site2010


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