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Weltkulturerbe in Schleswig-Holstein

Im Freilichtmuseum Haithabu gibt es Geschichte zum Anfassen

Die alte Wikinger-Siedlung Haithabu gilt als eines der besten historischen Museen in Norddeutschland. Nun wurde es zum Weltkulturerbe erklärt. Hier kann man sehen, wie die Nordmänner mit ihren Familien lebten.

Wehrhafter Nordmann: So zogen die Wikinger seinerzeit in die Schlacht. Foto: dpa

Wehrhafter Nordmann: So zogen die Wikinger seinerzeit in die Schlacht. Foto: dpa

Wie vor tausend Jahren: Eine Haithabu-Museumsmitarbeiterin in historischer Kleidung. Foto: Carsten Rehder/dpa

Wie vor tausend Jahren: Eine Haithabu-Museumsmitarbeiterin in historischer Kleidung. Foto: Carsten Rehder/dpa

Treffsicher: Ein Mitarbeiter des Museums mit Pfeil und Bogen. Foto: dpa

Treffsicher: Ein Mitarbeiter des Museums mit Pfeil und Bogen. Foto: dpa

Jetzt Unesco-Welterbe: Ein Blick auf die Wikingerhäuser von Haithabu. Foto: Carsten Rehder/dpa

Jetzt Unesco-Welterbe: Ein Blick auf die Wikingerhäuser von Haithabu. Foto: Carsten Rehder/dpa

Anschaulich: Das Museum zeigt, wie die Menschen damals aufwuchsen und lebten. Foto: Freilichtmuseum Haithabu

Anschaulich: Das Museum zeigt, wie die Menschen damals aufwuchsen und lebten. Foto: Freilichtmuseum Haithabu

Kurz vor den Sommerferien kam die Nachricht, die man inSchleswig-Holstein mit großer Spannung erwartet hatte: Die Unesco teilte mit, dass sie die Wikinger-Stätten Haithabu und Danewerk zum Weltkulturerbe erklärt hat.

Eine gute Entscheidung, denn die zwei Siedlungen zählten zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert zu den wichtigsten Handelszentren an der Ostsee. Und beide sind immer noch eine Reise wert. Vor allem Haithabu ist ein lohnendes Ausflugsziel für Familien, denn kaum ein Ort in Europa präsentiert die Kultur der Wikinger so modern und anschaulich wie das dortige Museum, das gerade erst nach einer aufwendigen Sanierung neu eröffnet wurde.

Spannende Einblicke in die Welt der legendären Nordmänner

Nun können die Besucher erstmals auch einige der spektakulären Funde sehen, die Mitte 2017 auf einem Gräberfeld nahe der Wikingerhäuser entdeckt wurden – darunter Goldschmuck aus einem Frauengrab. Diese und andere Exponate lassen den Alltag der Wikinger lebendig werden und zeigen, in Verbindung mit modernen Medien und detailgetreuen Modellen, wie die legendären Nordmänner damals lebten. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schloss-gottorf.de/haithabu


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