Urteil

Homeoffice: Nur selten ein Fall fürs Finanzamt

Arbeitsecke im Wohnzimmer: Hier kann man noch so fleißig sein – dem Finanzamt ist’s egal. Foto: Plainpicture

Meistens im Betrieb, aber ab und zu im Homeoffice – für viele Beschäftigte längst Alltag. Zusätzliche Werbungskosten können die meisten von ihnen aber nicht geltend machen. Zum einen, weil nur ein eng definiertes Arbeitszimmer steuerlich anerkannt wird. Mit einem gerade erst veröffentlichten Beschluss erklärt der Bundesfinanzhof: „Ein häusliches Arbeitszimmer setzt neben einem büromäßig eingerichteten Raum voraus, dass es ausschließlich oder nahezu ausschließlich für betriebliche oder berufliche Zwecke genutzt wird“ (27.7.15, GrS 1/14).

Zum anderen darf für die beruflich veranlassten Tätigkeiten kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stehen als eben das häusliche Arbeitszimmer. Das mag etwa bei Außendienstlern der Fall sein – normale Ab-und-zu-­Telearbeiter können deswegen aber nichts absetzen.


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