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Gesundheit: Worauf Sie achten sollten, um fit zu bleiben


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Für eine gesündere Lebensweise kann jeder selbst einiges tun. In den folgenden AKTIV-Artikeln finden Sie Tipps für die wichtigsten Punkte, auf die man achten sollte.

1. Ernährung

2. Bewegung

3. Schlaf

4. Psyche

5. Suchtmittel

6. Vorsorge

7. Gesundheitsförderung – Beispiele aus der Industrie

1. Ernährung:

Goji-Beeren, Chia-Samen & andere exotische Kost: Der neue Lebensmitteltrend Superfood soll angeblich supergesund sein. Aber sicher ist nur: Er kostet den Käufer super viel Geld. Doch gesunde Ernährung geht auch viel einfacher und billiger.

aktualisiert am 30.08.2016

Tiefs am Arbeitsplatz lassen sich verhindern, wenn man regelmäßig und ausgewogen im Job isst. Eine Ernährungsexpertin hat uns zehn praktische praktische Tipps verraten, wie man sich am Arbeitsplatz fit essen kann.

Sie sind schnell gemacht, schmecken lecker – und supergesund sind sie auch noch: „grüne Smoothies“, pürierte Säfte aus Obst und viel Gemüse. AKTIV sagt, wie man sie macht und was man für die Zubereitung alles braucht.

Nimmt man ab, wenn man viel Wasser trinkt? Ist stilles gesünder als Sprudel? Kühlt es kalt getrunken den Körper? Wasser ist in aller Munde – und viele Mythen darüber auch, die nicht immer glasklar zu sein scheinen. Was stimmt, was nicht?

Immer mehr Menschen kaufen Nahrungsergänzungsmittel aus fernen Ländern. Das sogenannte Superfood kann ziemlich ins Geld gehen. Doch ist es wirklich so gesund? Wer und was steckt hinter dem neuen Lebensmittel-Trend?

67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen in Deutschland sind zu dick. Jeder fünfte Deutsche gilt sogar als krankhaft fettleibig. Das kostet die Volkswirtschaft 10 Milliarden Euro pro Jahr. Handeln tut not!

2. Bewegung:

Sitzen, sitzen, sitzen! Die meisten Deutschen bewegen sich viel zu wenig. Sportwissenschaftler Professor Gerhard Huber von der Uni Heidelberg gibt Tipps, wie wir im Alltag mehr Schwung bekommen – und das ziemlich entspannt.

Es muss nicht gleich die große Umstellung sein. Um gesünder zu leben, kann man mit kleinen Schritten anfangen – zum Beispiel mit einem Spaziergang. Hier geht es zu weiteren Tipps vom Gesundheitsexperten Ingo Froböse.

Bald wird’s mal wieder richtig Winter – und zu Hause umso kuscheliger. Doch ausreichende Bewegung sollte nicht bis zum Frühling auf der Strecke bleiben! Was Sie in Ihren vier Wänden für Ihre Fitness tun können, lesen Sie hier.

Schicht-Ende, ab nach Hause, die Couch entern, Füße hoch, Chipstüte auf – ist das der perfekte Feierabend? Millionen Deutsche sagen: Nix da! Sie joggen im Durchschnitt weiter und schneller als jeder andere Europäer.

Nordic Walking im Schwarzwald – so was geht oft günstiger, als man denkt. Vor allem Betriebskrankenkassen, aber auch AOKs und andere Kassen wie etwa die Techniker unterstützen gesunden Urlaub mit einem Zuschuss.

Joggen ist gesund – und fast immer und überall in die Tat umsetzbar: Laufschuhe an und los! Aber dafür muss man erst mal die richtigen Schuhe haben! Wir haben einen Experten gefragt, worauf man beim Kauf unbedingt achten sollte.

3. Schlaf:

Jeder dritte Deutsche schläft schlecht. Die Konsequenzen sind unter anderen Bluthochdruck, Diabetes oder das Gefühl, ausgebrannt zu sein. Wie die Wirtschaft das Thema anpackt, lesen Sie hier…

Jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Entweder hat man Einschlafprobleme oder man wacht immer wieder mitten in der Nacht auf. Wir geben Ihnen zehn Tipps, was man machen kann, um einfach besser zu schlafen

4. Psyche:

Endlich zu Hause! Jetzt die Füße hochlegen, die Seele baumeln lassen. Das ist nicht die einzige Strategie, um am Feierabend runterzukommen. Arbeitspsychologe Tim Hagemann gibt sieben Tipps, wie man abschalten kann.

Bei der Arbeit mal so richtig lachen? Aber klar doch! Lachforscher sind sich einig: Ein Schuss Humor am Arbeitsplatz baut Stress ab und steigert sogar die Leistungsfähigkeit. Dafür muss mit uns im Job nicht gleich der Gaul durchgehen.

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat im Alltag zu viel um die Ohren. Sie wollen raus aus der Hektik. AKTIV hat einen Experten befragt, wie das geht: Werner Tiki Küstenmacher, Autor des Ratgeber-Klassikers „Simplify your Life“.

Stadt, Strand, Stube: Egal wo – eine kleine Auszeit vom Alltag kann wie Balsam für gestresste Nerven wirken. Doch vielen Urlaubern fällt es schwer, ganz abzuschalten. Wie das schneller und besser gelingt, erfahren Sie hier.

Rund 60 Millionen Tage pro Jahr fehlen Deutschlands Arbeitnehmer aus psychischen Gründen. AKTIV sprach darüber mit der Psychologin Karin Clemens, deren Firma unter anderem Notfall-Beratung für Mitarbeiter leistet.

Es gibt immer mehr psychisch Kranke – und immer mehr, die deswegen zu Frührentnern werden. Alles richtig, so Wissenschaftler Oliver Stettes: „Daraus folgt aber nicht, dass unsere Arbeitswelt schlechter geworden wäre!“

Wir wollten von den AKTIV-Lesern wissen, wie man sich optimal entspannen kann – egal, ob zu Hause, im Urlaub, in der Job-Pause oder sonst wo. Die fünf besten Tipps und Gewinner der Aktion erfahren Sie hier.

In zehn Jahren hat sich die Zahl der Fehltage durch seelische Erkrankungen verdoppelt: auf 2.132 Tage je 1.000 Krankenkassenmitglieder. Die Psyche macht den Deutschen zu schaffen. Wo gibt es Hilfe, wenn man im Tief ist?

5. Suchtmittel:

Knapp 20 Millionen Deutsche rauchen – besonders im Job. „Dabei klappt das Nein zur Zigarette auch dort“, sagt Anna Peck vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Wir haben die Expertin um Rat für den Rauchstopp gebeten.

Etwa 1,3 Millionen Menschen in Deutschland gelten als alkoholabhängig. Weitere 9,5 Millionen trinken Alkohol in bedenklichen Mengen. Die Folgen der Sucht sind dramatisch. AKTIV schildert die Lebensgeschichte eines harten Trinkers.

6. Vorsorge:

Vor allem die Herren der Schöpfung sind Vorsorgemuffel: Nur jeder vierte Mann über 45 geht zur Krebs-Früherkennung. Und das, obwohl viele Vorsorge-Checks sogar kostenlos angeboten werden.

aktualisiert am 05.03.2015

Wenn es über 30  Grad heiß wird, kann es vor allem für Ältere gefährlich werden. Im Extremfall drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt, warnt Professor Claus-Martin Muth, Leiter der Abteilung Notfallmedizin an der Uni-Klinik Ulm.

7. Gesundheitsförderung – Beispiele aus der Industrie:

Der Signaltechnik-Hersteller aus Rietheim-Weilheim hat mit der AOK in der Belegschaft Bewegungscoaches ausgebildet: Sie turnen einige Minuten pro Tag mit ihren Kollegen – damit alle länger fit und gesund bleiben.

Gewichte stemmen, sich am Rückenstrecker schinden: Die Mitarbeiter des Lkw-Anhängerproduzenten Schmitz Cargobull in Vreden haben es nicht weit zum Fitness-Studio: Sie trainieren direkt auf dem Firmengelände – in einem speziellen Truck.

Gymnastikübungen, unterstützende Transportwagen, Gesundheits-Checks – beim Gummi-Spezialisten ContiTech in Waltershausen tut man eine Menge, damit die Mitarbeiter gesund und fit bleiben. Bis zum leichten Menü in der Kantine.

AS-Schneider aus Baden-Württemberg kooperiert mit einem Fitness-Studio: Jeder Mitarbeiter ist dort automatisch Premium-Mitglied. Das zahle sich auch fürs Unternehmen aus, sagt die Leiterin der Personalabteilung.

Radtouren, frisches Obst, Ernährungskurse: Das gehört zum Gesundheitsprogramm im Chemiewerk Bad Köstritz. „Viele Kollegen bringen Ideen ein“, sagt Robert Heller, der die Sache leitet. Was noch alles geht, lesen Sie hier.

Das Angebot von Continental in Regensburg, im weltweit größten Standort des Automobilzulieferers, ist konzernweit ohne Beispiel: 8.000 Mitarbeiter haben nun viele Therapie- und Fitness-Angebote auf ihrem Betriebsgelände.

Ein Industrieunternehmen bietet eine Zahnarztpraxis für die Mitarbeiter, direkt auf dem Werkgelände. Klingt utopisch – ist aber für die Beschäftigten der E.G.O. in Oberderdingen längst Normalität. Was steckt dahinter?

Gutes Essen allein genügt nicht! Bei Mundipharma in Limburg kommen alle Arbeitsplätze auf den Prüfstand: Wie hoch ist dort die physische und psychische Belastung? Ein Gesundheitsmanagement geht das professionell an.

Über Stress im Job wird in Deutschland viel diskutiert. Was oft nicht bekannt ist: Unternehmen tun viel für die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter, zum Beispiel der Sensorhersteller Sick in Waldkirch.

Ab 2020 wird die Erwerbsbevölkerung zurückgehen. Immer mehr Unternehmen bereiten sich darauf vor und gestalten Arbeitsplätze alternsgerecht. Nicht nur für ältere Beschäftigte, sondern vorbeugend auch für jüngere.

Für Stolperfallen gibt es Warnschilder in jedem Betrieb – doch wer warnt vor dem mentalen Loch? Bei einer Veranstaltung des Kautschuk-Arbeitgeberverbands zeigte sich: Verschiedene Firmen gehen des Thema unterschiedlich an.

Regelmäßig im firmeneigenen Fitness-Studio trainieren, und zwar für nur 14 Euro Monatsbeitrag – bei Siemens in Braunschweig ist das Alltag. Auch sonst hat der Konzern bei der Gesundheitsförderung einiges zu bieten.

Im schicken Fitness-Studio trainieren – und das gesponsert vom Arbeitgeber. Bei der Firma Jäger Automobil-Technik in Hildesheim gehört das zur Fürsorge. So sollen die Mitarbeiter im hektischen Alltag gesund und fit bleiben.

Ob Fußball, Klettern, Joggen oder Radfahren: Bei der Dortmunder Firma ABP treiben viele Mitarbeiter gemeinsam Sport. Und wer mit seinen Fitness-Aktivitäten 50 Punkte im Jahr sammelt, wird mit einem Urlaubstag extra belohnt.

Die Chemie-Branche setzt auf die Fürsorge und hat ein Leitbild für ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement erstellt. Damit können Firmen ihre Gesundheitsaktivitäten weiterentwickeln – Wacker macht es vor.

Das gesunde Frühstück ist Teil des Gesundheitsmanagements bei dem Unternehmen in Riedlingen. Von über 500 Beschäftigten arbeiten fast 400 im Schichtbetrieb. Gesundheitsangebote sind auf deren Arbeitszeiten zugeschnitten.

Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 70 Unternehmen haben im Jahr 2013 die rollende Rückenschule besucht. Jetzt war sie bei Continental in Bebra. Mehr über den Fitness-Test am Arbeitsplatz lesen Sie hier.

Wie wird man ganz offiziell ein „gesundes Unternehmen“? Indem man die Fitness der Belegschaft auf vielfältige Weise fördert. Dass das für beide Seiten von Vorteil ist, zeigt zum Beispiel die STI Group in Lauterbach.

Viele Industriebetriebe reagieren auf alternde Belegschaften und investieren in die Gesundheit der Mitarbeiter. Was sich alles beispielsweise im BMW-Werk in Dingolfing geändert hat, lesen Sie hier.

Wertschätzung für die Mitarbeiter – das ist beim Autozulieferer Brose Teil der Unternehmenskultur. Deshalb hat er extra für die Sorgen und Anliegen der Mitarbeiter eine Pädagogin und Therapeutin angestellt.

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