Damit die Kröten nicht abwandern …

Geldanlage: Warnliste kann vor teuren Fehlern bewahren

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Berlin. Mit nur 2,50 Euro können Kleinanleger manch teuren Reinfall vermeiden: So viel kostet die Warnliste der Zeitschrift „Finanztest“ (Link zum Download: test.de). Denen, die es auf diese Liste geschafft haben, sollte man sein Geld keinesfalls anvertrauen.

Herausgeber ist die unabhängige Stiftung Warentest in Berlin. Schon ab 2010 warnte sie zum Beispiel vor Papieren der Windenergie-Firma Prokon – die 2014 pleite war. Ende des Vorjahrs kam die BWF-Stiftung auf die Liste – der Schwindel mit den Goldbarren ist vor kurzem aufgeflogen. Und aktuell macht die Aufstellung klar: Von Angeboten der Oil & Gas Invest (OGI) lässt man besser die Finger.

Aber Achtung! Steht ein Anbieter eigentümlicher Anlagen nicht auf der Liste, heißt das nicht automatisch, dass alles gut ist.

Hohe Zinsen – und absolute Sicherheit?

„Die Warnliste ist leider bei Weitem nicht vollständig“, sagt „Finanztest“-Redakteurin Ariane Lauenburg offen, „wir berichten immer dann, wenn sich viele Anleger bei uns nach einem dubiosen Modell erkundigen.“

Für Zweifelsfälle hat Lauenburg aber einen einfachen Tipp parat: „Hohe Zinsen und absolute Sicherheit? Da sollten im Kopf alle Warnleuchten angehen – denn diese Kombination gibt es einfach nicht.“


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