Warum eigentlich …

gehen Fahrradreifen nicht mehr kaputt?


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Wenn’s zischt, ist es schon zu spät: Bei Scherben, Dornen und Nägeln gehen Fahrradreifen schnell die Luft aus. Zum Glück gibt es Pneus mit eingebautem Pannenschutz. Was macht die Reifen „unkaputtbar“?

„Das Geheimnis ist eine hochelastische Kautschukeinlage. Die sitzt zwischen Reifenlauffläche und Karkasse“, erklärt Andreas Müller, Leiter Produktgruppe Fahrradreifen beim Reifen-Spezialisten Michelin in Karlsruhe.

Beim sogenannten „Vulkanisieren“ verbinden sich alle Bauteile des Reifens unlösbar miteinander. Je dicker die Einlage, desto besser ist der Pannenschutz gegen Heftzwecken, Glassplitter und Co. Von außen sieht man den Unterschied zwar nicht, merkt ihn aber beim Radeln schon.

„Der Schutz macht den Reifen etwas schwerer und erhöht seinen Rollwiderstand“, so der Experte. Für den sportlichen Einsatz am Rennrad oder Mountainbike nimmt man deshalb hochdichte Kunststoffmatten aus speziellem Nylongewebe. „Die sind extrem reißfest und darüber hinaus sehr leicht“, sagt Müller.

Sein Tipp: Regelmäßig den Reifendruck kontrollieren. „Egal welche Pannentechnologie – der vom Hersteller empfohlene Luftdruck sorgt für effizientes und sorgenfreies Radeln.“

GKW

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