Interview

Gamescom 2017: Das sind die Highlights der weltgrößten Computerspiele-Messe

Am 22. August startet die diesjährige Gamescom. Welche Trends gibt es bei Computerspielen? Das haben wir Felix Falk gefragt, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), Träger der Messe.

Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands BIU, dem Träger der Gamescom. Foto: Mathesius

Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands BIU, dem Träger der Gamescom. Foto: Mathesius

Völlig echt: Eine Mitarbeiterin von Audi präsentiert Virtual Reality. Foto: Werk

Völlig echt: Eine Mitarbeiterin von Audi präsentiert Virtual Reality. Foto: Werk

Köln. Vom 22. bis 26. August läuft in Köln die weltgrößte Computerspiele-Messe Gamescom. Über die diesjährigen Highlights sprachen wir mit Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands BIU, dem Träger der Gamescom.

Das Motto der Gamescom heißt diesmal „Einfach zusammen spielen“. Was steckt dahinter?

Das Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt. Eine Innovation ist die Funktion „Playlink“ für die Sony Playstation 4, mit der Spiele auf dem Fernseher via Smartphone oder Tablet gesteuert und erweitert werden. Zudem gibt es immer mehr Online-Spiele, für die sich Leute aus aller Welt im Netz treffen. Und mit der Plattform „Mixer“ von Microsoft können Zuschauer im Videostreaming direkt Einfluss auf das Geschehen nehmen, indem sie zum Beispiel das Wetter in der Spielwelt ändern.

Was sind die technischen Neuerungen?

Das sind zum einen TV-Standards wie „4K“ und „HDR“, die kontrastreichere und schärfere Bilder bieten. Zum anderen entwickelt sich Virtual Reality weiter. Mehr Brillen kommen auf den Markt, und die Preise sinken. Die Technologie findet immer häufiger Anwendungen auch in anderen Wirtschaftsbereichen.

Wo denn?

Sowohl große als auch kleine und mittelständische Unternehmen setzen Virtual Reality ein, etwa im Medizinsektor oder im Tourismus. Auch die Automobil-Industrie oder der Maschinen- und Anlagenbau profitieren.

Inwiefern?

Das fängt bei der Entwicklung an – etwa bei der 3-D-Simulation von komplexen Maschinen. Und es reicht bis zu Prüfverfahren unter Live-Bedingungen oder der für Verbraucher realitätsnahen Produktberatung.


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aktualisiert am 28.03.2017

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