Doppelte Haushaltsführung

Für die Zweitwohnung gelten neue Steuerregeln

Wäsche hier, Wäsche da: Eine doppelte Haushaltsführung ist für manche Arbeitnehmer ganz normal. Foto: Fotolia

Berlin. Wenn man aus beruflichen Gründen eine zweite Wohnung am Arbeitsort benötigt: Dann kostet die zwar viel Geld, spart aber immerhin auch Steuern. Dafür gelten neue Regeln.

Maximal 1.000 Euro im Monat werden ab 2014 als Kosten der zweiten Unterkunft anerkannt; die Ausgaben müssen nachgewiesen werden. Der neue Höchstbetrag umfasst auch Posten wie Stellplatzmiete, Rundfunkbeitrag und Zweitwohnungsteuer. Wer mehr als die 1.000 Euro ausgibt, hat steuerlich nichts davon.

Gratis-Zimmer im Elternhaus gilt nicht

Die Zweitwohnung muss zwar nicht direkt neben der Firma liegen. Der Weg zur Arbeit sollte aber kürzer sein als die Hälfte der Entfernung vom ersten Wohnsitz zum Betrieb.

Damit das Finanzamt die „doppelte Haushaltsführung“ durchwinkt, muss man zudem für die erste Wohnung am Heimatort Ausgaben nachweisen. Ein Gratis-Zimmer im Elternhaus genügt also nicht! Neue Faustregel der Finanzbehörden: Man muss sich mit „mehr als 10 Prozent“ an den laufenden Kosten beteiligen.


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Zwei Dinge sind sicher im Leben, weiß der Volksmund – der Tod und die Steuern … Und sicher ist damit auch, dass AKTIV immer wieder Tipps zu Steuerthemen gibt. Wichtige Artikel finden Sie hier.

aktualisiert am 29.09.2017

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