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Fotoprodukte: So kommen Ihre Lieblingsbilder ganz groß raus

Die beste Kamera ist die, die man dabei hat, heißt es unter Fotografen. Und da fast jedes Handy auch eine eingebaute Kamera hat, ist es kein Wunder, dass wir ständig fotografieren. Allerdings liegen die meisten Bilder dann auf Festplatten und Speichermedien und werden im traurigsten Fall nie mehr angesehen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, sich im Alltag schöne Erinnerungen und kleine Meisterwerke ständig vor Augen zu halten. Und zwar nicht nur im Fotokalender oder -buch: Private Bilder lassen sich auf Tassen, T-Shirts, Tapeten & Co. bringen.

In der folgenden Galerie zeigen wir Ihnen einige Beispiele für ungewöhnliche Fotoprodukte:


Worauf man beim Gestalten von Fotoprodukten achten sollte

Je größer das Foto gedruckt werden soll, desto höher muss die Auflösung sein, in der es gespeichert wird. Viele Hobbyfotografen wählen nicht die höchste Auflösung – aus Angst, dass die Speicherkarte zu schnell voll ist. Sinnvoll ist es darum, mehrere Speicherkarten mit in den Urlaub zu nehmen. Nur so ist gewährleistet, dass die Fotos wirklich in Groß gedruckt werden können.

Achtung: Handy-Fotos sind zwar schon oft gut – aber will man sie richtig groß ausdrucken, reicht die Qualität häufig doch noch nicht aus. Sollte man am Handy Einstellungen zur Qualität der Bilder machen können, dann ist auch hier die höchste Auflösung sinnvoll.

Viele Online-Anbieter von Fotoprodukten zeigen beispielsweise mithilfe eines Ampel-Systems an, ob ein Bild für die gewählte Größe ausreicht – dann steht ein Ampel-Symbol auf Grün. Auf Nummer sicher geht, wer nur dann ein Produkt bestellt, wenn die Software das Foto als ausreichend groß einordnet.

Vorsicht bei Billig-Anbietern

Man muss nicht unbedingt zum teuersten Anbieter gehen. Allerdings sollte man sich von Niedrigstpreisen nicht blenden lassen, denn: „Das Produktionsverfahren ist trotz digitaler Technologie bei Kleinstauflagen deutlich teurer als bei einer Massenauflage“, sagt Thorben Fasching, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Hinzu komme die Exklusivität: Zum Beispiel für eine Fototapete mit persönlichen Motiven aus dem Urlaub sollte der Konsument bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen.

Wenn ein Anbieter mit seinen Produkten deutlich unter dem marktüblichen Preis liegt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er nicht seriös ist. Kunden sollten bei der Wahl der passenden Internetplattform beispielsweise auf die Siegel vom Tüv oder von Trusted Shops achten, so Fasching. „Oft lohnt auch ein Blick ins Impressum, um zu sehen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat“, rät der Internetexperte. Ein Sitz in Deutschland ist auf jeden Fall vertrauenserweckender als eine Geschäftszentrale in einem exotischen Land.

„Wer trotzdem unsicher ist, sollte online über das Unternehmen recherchieren“, rät Fasching. „Oft findet man bei schwarzen Schafen Einträge in Verbraucherportalen, die vor dem Kauf bei bestimmten Anbietern warnen oder gar davon abraten.“ Wichtig sind auch die angebotenen Bezahlverfahren: Bietet der Händler keine sicheren Bezahlverfahren wie Kreditkarte, Paypal oder Kauf auf Rechnung an, sondern verlangt Vorkasse, sollte man sich besser einen anderen Anbieter suchen.

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