Surf-Tipps zum Mitfahren und Spritsparen

Fernpendler: So starten Fahrer und Mitreisende einfacher und günstiger durch

Hey, Kollege, nimm uns mit! Auch so käme man voran – aber wohl kaum pünktlich in die Firma. Foto: fotolia

Köln. Knapp 1,60 Euro für den Liter Benzin: ein stolzer Preis. Man kann die Spritkosten aber senken, indem man zahlende Mitfahrer einsteigen lässt – oder selbst Mitfahrer wird.

Eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen bietet sich da an. Bei längeren Strecken muss man aber oft Fremde suchen, die den gleichen Weg haben. Die findet man über spezielle Internetseiten.

Als Fahrer inseriert man seine Strecke, Mitfahrer können nach Angeboten suchen. Man trifft sich dann an einem bestimmten Punkt, teilt die Benzinkosten – und los geht die Reise.

Für die Vermittlung von Fahrten über mehr als 100 Kilometer kassiert die Plattform mitfahrgelegenheit.de eine Provision vom Fahrer (ADAC-Mitglieder bekommen einen Rabatt). Die Mitfahrer müssen hier im Voraus bezahlen, kommen also vermutlich pünktlich zum Treffpunkt ... Fahrer und Mitfahrer können sich zudem gegenseitig bewerten.

Es gibt auch gratis nutzbare Seiten wie bessermitfahren.de  – und Mischformen: Das Portal mitfahrzentrale.de verlangt zum Beispiel nur Geld, wenn sich der Nutzer für eine Premium-Mitgliedschaft entscheidet, die diverse Vorteile bietet. Natürlich gibt es auch schon Apps zum Thema, die spontanes Einsteigen möglich machen – sie heißen etwa „Flinc“, „Fahrgemeinschaft“ oder „VonAnachB“.

Auch der ADAC-Mitfahrclub bietet eine App an. Auf der Seite mitfahrclub.adac.de gibt es zudem einen kleinen Rechner, der hilft, einen fairen Preis auszuhandeln.
Je nach Benzinpreis, Fahrzeug und Verbrauch seien 5 bis 7 Euro pro 100 Kilometer angemessen, heißt es da. Wer mit einem sparsamen Auto unterwegs ist, kann beispielsweise pro Mitfahrer für die 490 Kilometer von Hamburg nach Frankfurt am Main 24,50 Euro verlangen. Zum Vergleich: Die Fahrt im ICE kostet ohne Ermäßigung 118 Euro.

Wer andere Menschen mitnimmt, benötigt dafür keine Extra-Versicherung

Wer andere Menschen mitnimmt, muss dafür übrigens keine Extra-Versicherungen abschließen. „Verursacht der Fahrer einen Unfall, bei dem seine Mitfahrer verletzt werden, zahlt seine Kfz-Haftpflichtversicherung“, erklärt der Bund der Versicherten. Und sei der Fahrer nicht selbst schuld am Unfall, zahle die Kfz-Police des Verursachers. „Eine zusätzliche Insassenunfallversicherung ist also vollkommen überflüssig.“


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aktualisiert am 30.03.2017

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