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Essstörungen: Wie eine App die Therapie unterstützen kann

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Essen als Problem – für viele Menschen in Deutschland ist dies bitterer Alltag. Denn: Mehr als 700.000 Menschen leiden in Deutschland unter Essstörungen wie Bulimie, Magersucht oder Esssucht. Das belegt eine aktuelle Statistik des Bundesfachverbands Essstörungen e.V. in München.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie einer Essstörung ist das regelmäßige Protokollieren des Essverhaltens. Unterstützung bekommen Betroffene an dieser Stelle jetzt durch die Smartphone-App Jourvie. Mit nur wenigen Klicks kann man festhalten, wo und wann man gegessen hat, die einhergehenden Gedanken und Gefühle sowie den Hunger und die Sättigung notieren und so sein eigenes Essverhalten protokollieren.

Alle Daten werden automatisch in einem persönlichen Archiv gespeichert. Vorteil: Man kann die Daten immer einsehen und gegebenenfalls seinem Therapeuten schicken. Damit man das Essen oder das Protokollieren danach nicht vergisst, beinhaltet die App Erinnerungsfunktionen. Außerdem gibt es Bewältigungsstrategien für kritische Momente wie Heißhunger, den Drang zum Erbrechen oder Überessen. Die mit dem „Aspirin Sozialpreis“ der Bayer Cares Foundation ausgezeichnete App steht kostenlos im Google Play Store zum Download bereit. Ab Sommer soll es im Apple Store auch eine Version für iOS-Geräte geben.


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