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Englands Fußball-Klubs kassieren Milliarden für TV-Rechte

Arsenal-Star Mesut Özil: Sein Gehalt ist wohl sicher. Foto: dpa

Mega-Deal im Fußball-Mutterland: Die 20 Klubs der englischen Premier League können sich über fast 7 Milliarden Euro freuen. So viel spült ihnen die Vergabe der TV-Rechte für die drei Spielzeiten von 2016 bis 2019 in die Kassen.

Im Vergleich kassiert beispielsweise die deutsche Bundesliga Klimpergeld: 628 Millionen Euro pro Saison.

Ein Grund dafür: Während der Pay-TV-Sender Sky hierzulande kaum Wettbewerber fürchten muss, herrschte in England zuletzt ein wahrer Bieter-Wettstreit.

Konkurrenz belebt eben das Geschäft. Englands Klubs haben nicht nur hohe Einnahmen. Sondern auch monströse Gehaltskosten für Stars wie Mesut Özil und Co. Folge: Die billigste Jahreskarte beim FC Arsenal kostet derzeit 1.300 Euro! Fast zehnmal so viel wie beim FC Bayern.

Deutsche Klub-Bosse mögen also vom englischen Geldregen träumen. Englands Sturmlegende Gary Lineker twitterte aber nach dem Deal eher aus Fan-Sicht: „Senkt lieber die Ticketpreise und macht es für echte Fans erschwinglich, dabei zu sein.“


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