Tipp der Woche

Einfach runterladen!


Digitale Datenpakete downloaden: Im Netz lagert jede Menge guter Gratis-Software. Fotos: action press, Caro. Montage: Klimmeck

Gute PC-Software ist kostenlos zu haben

Oualität zum Nulltarif – das gibt’s tatsächlich: Viele Gratis-Programme aus dem Internet leisten genauso viel wie ihre kostenpflichtigen Kollegen. Man kann sie sich einfach aus dem Internet auf den PC holen – im Fachjargon: downloaden.

„Diese sogenannte Freeware wird oft von hochqualifizierten Spezialisten entwickelt, die einfach  Spaß  daran  haben  und jahrelang daran arbeiten“, weiß Experte Boris Dunkel von „Softwareload“, einem Portal der Telekom.

Ständig kommen neue Programme auf den Markt, da ist für jeden Bedarf das passende dabei – von zahllosen Computerspielen bis hin zu komplexen Programmen für Buchhaltung oder Bildbearbeitung.

„Wie gut eine Gratis-Software in der Praxis wirklich ist, kann man an den Downloadzahlen und den Bewertungen anderer Nutzer normalerweise schnell sehen“, so Dunkel.

Nicht ohne Virenschutz

„Einige Programme erkennen sogar, in welchem Land der PC steht – und installieren sich automatisch in der passenden Sprache.“ Manche Gratis-Produkte sind allerdings nur auf Englisch erhältlich.

Dunkel rät, solche Software grundsätzlich nur von seriösen Portalen zu beziehen, die von renommierten Firmen oder auch den bekannten Computer-Zeitschriften betrieben werden (einige Beispiele:  chip.de  – computerbild.deheise.de und softwareload.de).

Einige Portale garantieren sogar, dass die Programme

auf Viren gecheckt worden sind. „Downloads unbekannter Anbieter enthalten sehr häufig schädliche Viren oder Trojaner“, warnt Dunkel, „das gilt ganz besonders für Bildschirmschoner, Hintergrundbilder und im Erotik-Bereich.“ Generell sollte man den Gang ins Internet nicht ohne Virenschutz-Software antreten.

Wie viel Speicher und PC-Power ein kostenloses Programm benötigt, steht meist neben dem Download-Link. Neuere Rechner haben dabei aber kaum Kapazitätsprobleme. „Bei Geräten, die älter als fünf Jahre sind, kann es schon mal Schwierigkeiten geben“, erklärt Dunkel.

Und Achtung: Auch Gratis-Programme können Kosten verursachen! Wird die Netz-Nutzung im Minutentakt abgerechnet, kann ein Download bei großen Datenmengen und einer langsamen Leitung teuer werden.

Silke Becker

 

Info: Prima Programme

  • OpenOffice: Bewährte Alternative zum MS-Office-Paket (Word, Excel & Co.) – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnen und so weiter.
  • AbiWord: Textverarbeitung, die kaum Speicherplatz benötigt, auf Wunsch mit Rechtschreibprüfung.
  • Pictomio: Schnelle und einfache Foto-Verwaltung, besticht auch bei der „Slideshow“ (digitale Dia-Vorführung).
  • Spybot – Search & Destroy: Eines der beliebtesten Schutz-Programme gegen Spionage-Attacken aus dem Netz.
  • Kalenderchen: Beliebter, weil extrem übersichtlicher Terminplaner.

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