Raritäten auf Rädern

Eine „Auto- und Uhrenwelt“ im Schwarzwald lässt Zeitgeschichte lebendig werden


Schramberg. Stoßstange reiht sich an Stoßstange – eine Oldtimerparade von chromblitzender Schönheit lockt Auto-Fans in den Schwarzwald. Von A wie Aero bis Z wie Zündapp spannt sich der Bogen in der Autosammlung Steim.

Neben Raritäten wie einem Auburn Boattail Speedster aus dem Jahr 1932, von dem nur 78 Stück gebaut wurden, finden sich in Schramberg auf rund 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auch Bestseller wie der VW Käfer oder der Fiat 500.

130 Liebhaberstücke in der Sammlung

Gegründet hat der ortsansässige Unternehmer Hans-Jochem Steim die Sammlung. Schon als Jugendlicher begeisterte er sich für Automobile, vor gut 30 Jahren begann er dann, Oldtimer zu sammeln. Ein Ford-A-Sportcoupé Baujahr 1928 war seine erste Errungenschaft: Heute ist es zusammen mit rund 130 weiteren Exponaten in der 2007 eröffneten Privatsammlung zu sehen. In klarer Linie präsentieren sich Raritäten der amerikanischen Automobil-Industrie wie Duesenberg neben deutschen Klassikern der Marke Maybach.

Seit 2010 besitzt Schramberg noch ein zweites Automuseum: Es lässt die Aufbruchphase der Motorisierung hierzulande von der Nachkriegszeit bis in die 60er- Jahre wieder lebendig werden. Untergebracht ist das Museum in der historischen Hamburg-Amerikanischen- Uhrenfabrik, zusammen mit dem Uhrenmuseum, das in der einstigen „Welthauptstadt der Uhren“ nicht fehlen darf. Ergänzt wird die „Auto- und Uhrenwelt Schramberg“ durch das Dieselmuseum. Und das Eisenbahnmuseum komplettiert das Quartett.

Alle vier Museen liegen fußläufig voneinander entfernt im und am Technologie- und Gewerbepark H.A.U. Für die Autosammlung Steim gelten im Winter stark eingeschränkte Öffnungszeiten.

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