Urteil

Eigentumswohnung: Verwaltung muss drei Angebote vorlegen

Vor einer teuren Auftragsvergabe muss die Hausverwaltung den Wohnungseigentümern mindestens drei verschiedene Angebote präsentieren. Das zeigt der Streit um die Beauftragung eines Hausmeisterdienstes: Die Verwaltung hatte nur zwei Anbieter ins Rennen geschickt. Bei so wenig Auswahl trifft die Eigentümergemeinschaft ihre Entscheidung „auf einer unzureichenden Tatsachengrundlage, sodass der gefasste Beschluss für ungültig zu erklären ist“. Dabei kommt es übrigens nicht darauf an, ob sich durch weitere Angebote am Ende ein günstigerer Preis oder eine bessere Qualität der Dienstleistung ergeben hätten (Landgericht Frankfurt am Main, 19.4.2017, 2-13 S 2/17).


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