Vielfältige staatliche Förderprogramme

Eigenheim sanieren? Erster Schritt: Zuschüsse einsammeln!

Neue Fenster: Sie senken in aller Regel den Energieverbrauch. Foto: Ullstein

Berlin. Das Häuschen mal wieder auf Vordermann bringen? Da sollte man nicht einfach loslegen, sondern erst mal Staatsknete einsammeln!

Was viele nicht wissen: Der Bund wie auch die einzelnen Bundesländer haben zahlreiche Programme aufgelegt, um alle möglichen Sanierungen privater Eigenheime mit Zuschüssen zu fördern.

Wer beispielsweise den Energieverbrauch senken möchte, kann sich fast immer auf eine Finanzspritze freuen. Und es muss da nicht gleich eine energetische Rundumsanierung sein: Oft werden auch einzelne Maßnahmen gefördert, beispielsweise eine Dämmung oder neue Fenster. Je nach Programm gibt’s dann entweder einen bestimmten Prozentsatz der Kosten zurück oder eine Pauschale, beispielsweise 70 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche.

Auch für den Austausch von Elektro- heizungen, für einen altersgerechten Umbau oder für ein neues Bad gibt’s oft Geld. Mancherorts sogar für exotischere Vorhaben: Hamburg beispielsweise erstattet bis zu 60 Prozent der Kosten einer Dachbegrünung.

Wofür es wie viele Euro gibt, das hängt vom Standort der Immobilie und den Förderrichtlinien ab. Diese wie auch die technischen Anforderungen sind ganz unterschiedlich ausgestaltet. Oft darf man sogar Programme kombinieren und dadurch noch mehr kassieren.

Der Haken: Es ist leider nicht so einfach, sich im Dschungel der Förderangebote zurechtzufinden. Ein paar Stunden sollte man also schon investieren, um die individuell passenden Programme zu finden (einen soliden Überblick bieten da die Internetportale baufoerderer.de und foerderdatenbank.de).

Faustregel: Nicht einfach loslegen, sondern erst mal Geld beantragen

Wer Geld geschenkt haben will, muss sich natürlich akribisch an die jeweiligen Vorgaben halten. Sinnvollerweise checkt man deshalb so früh wie möglich, welche Programme für das eigene Vorhaben infrage kommen und welche Anforderungen dabei gestellt werden – dann kann man gleich so planen, dass alles passt.

Und praktisch immer gilt: Erst beantragen, dann loslegen! Eine nachträgliche Finanzspritze ist bei solchen Förderprogrammen in aller Regel ausgeschlossen.


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Normalerweise ist er die größte Anschaffung des Lebens: der Kauf einer eigenen Immobilie. Es gilt also, sich vor dem Gang zum Notar so gut wie nur irgend möglich zu informieren – sowohl, was das Objekt selbst und seine Lage betrifft, als auch über die Baufinanzierung.

aktualisiert am 27.09.2017

Zugegeben: Neue Fenster können einiges kosten. Doch sie können auch einiges an Energie und somit Geld sparen. Nicht zuletzt Nerven – wenn man weitere Faktoren wie Lärm- und Einbruchschutz gleich mitdenkt.

Ein Wintergarten, ein Speicherausbau, ein neues Badezimmer: Größere Baumaßnahmen sind immer mit Aufwand verbunden. Wir verraten Ihnen, wie Bauherren ihre Nerven und Geldbeutel schonen.

Wer sich zum Beispiel Gauben ins Dach setzen lassen, die Bäder fliesen oder die Fußböden erneuern will: Der kann oft mehr Steuern sparen, wenn solche Arbeiten trickreich terminiert werden. 1. 200 Euro extra sind drin!

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