Es ist wieder Eiszeit in NRW

Cooler Wintersport an heißen Locations

Wo Männer früher malochten, kann man heute eislaufen: auf Zeche Zollverein in Essen. Sie ist die wohl coolste Location für dieses Vergnügen in ganz Deutschland. Aber auch in anderen Städten in NRW kann man jetzt seine Runden drehen.

Winterfreuden im Revier: Schlittschuhlaufen … Foto: Tack / Stiftung Zollverein

Winterfreuden im Revier: Schlittschuhlaufen … Foto: Tack / Stiftung Zollverein

… und Eisstockschießen auf Zeche Zollverein. Foto: Tack / Stiftung Zollverein

… und Eisstockschießen auf Zeche Zollverein. Foto: Tack / Stiftung Zollverein

„Essen on Ice“: Hier kann man nach Weihnachten ein paar Pfunde abtrainieren. Foto: Wieler/EMG

„Essen on Ice“: Hier kann man nach Weihnachten ein paar Pfunde abtrainieren. Foto: Wieler/EMG

Lichterglanz: Die Eisbahn auf dem Kölner Heumarkt in der Altstadt. Foto: Schmülgen

Lichterglanz: Die Eisbahn auf dem Kölner Heumarkt in der Altstadt. Foto: Schmülgen

Essen. Da, wo früher bei über 1.000 Grad Kohle zu Koks gebacken wurde, wird es jetzt kalt. Eiskalt. Das Wasserbecken im ehemaligen Druckmaschinengleis zwischen imposanten Koksöfen, rostroten Rohren und hohen Kaminen verwandelt sich in eine spiegelglatte Fläche: Statt harter Maloche ist ab Dezember Eislaufvergnügen auf der Zeche Zollverein angesagt.

Die 1.800 Quadratmeter große Eisbahn in Essen gilt als „wohl faszinierendster Ort zum Schlittschuhlaufen bundesweit“ und bietet zum 15. Mal ein einmaliges Erlebnis.

Vom 3. Dezember bis zum 8. Januar können hier Kufenflitzer über die 150 Meter lange Bahn gleiten oder sich auf der benachbarten Fläche im Eisstockschießen versuchen (rechtzeitig Termin sichern). Wenn dann nach Einbruch der Dunkelheit die Kokerei in buntes Licht getaucht wird, ist die Winterromantik auch ohne Schnee perfekt.

Eislaufen im Freien, vielleicht gar unterm funkelnden Sternenhimmel und sich dabei den Wind um die Nase wehen lassen – das ist etwas Besonderes. Doch von den Zeiten, als man einfach die Schlittschuhe schnüren und auf zugefrorenen Teichen und Seen herumflitzen konnte, kann man in den milden Wintern von heute nur träumen. Eine schöne Alternative zu den Eishallen bieten da die künstlichen Freiluftbahnen – wobei es nicht immer die spektakuläre Zollvereins-Kulisse sein muss.

Auf großem Areal ist das Eisvergnügen bis zum 8. Januar auf dem Kölner Heumarkt in der Altstadt möglich. Auf verschlungenen Wegen und 1.800 Quadratmetern Fläche geht es dort inmitten des Weihnachts-Heinzel-Dorfes rund ums große Reiterdenkmal.

In anderen Städten wie Duisburg, Hamm, Witten, Dülmen oder Lüdenscheid sind kleinere, aber genauso stimmungsvolle Eisflächen in den Weihnachtsmarkt integriert. „Heiß auf Eis“ ist man aber auch in Hemer, Münster, Ibbenbüren oder im Solinger Ittertal. Etliche „coole“ Veranstaltungen stehen dort auf dem Programm. Selbst Eislaufen am Strand ist in NRW möglich: Am Zülpicher See können Eislauffreunde bis Februar ihre Runden mit Blick aufs offene Wasser drehen.

Auch wer nach Weihnachten seine Pfunde auf dem Eis abtrainieren will, kommt in Essen auf seine Kosten: Eine über 1.000 Quadratmeter große Eisfläche, eine 70 Meter lange Rodelbahn und zwei Eisstockbahnen locken vom 20. Januar bis 12. März ins Winterparadies mitten in der Stadt.

Weitere Informationen:

zollverein.de

weihnachtsmarkt-altstadt.de

essen-tourismus.de

lago-zuelpich.de


Weitere spannende Ausflugsziele in NRW:

Diese Stadtführungen machen richtig Laune: Während sich eine spezielle City-Tour In Bonn um Spionage und dubiose Mozartkugeln dreht, gilt es in Münster einen kniffligen Kriminalfall zu lösen.

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