Urteil

Computerbetrug: Fristloser Rausschmiss möglich

Wer sich im Betrieb Geld ergaunert, ist schnell den Job los. Daran erinnern Fälle aus einem Autokonzern: Mitarbeiter hatten an einem defekten Getränkeautomaten den Geld-Chip ihres Betriebsausweises aufgeladen – und zwar immer mal wieder, bis der Defekt schließlich auffiel. So schädigte zum Beispiel ein Karosseriebauer die Firma „durch 96 rechtswidrige Aufbuchungen in Höhe von insgesamt 120,45 Euro“. Der Mann flog fristlos, seine Klage dagegen blieb nun ohne Erfolg (Sächsisches Landesarbeitsgericht, 29.1.2015, 1 Sa 407/14).

Auch strafrechtlich hat die Sache Folgen: Die Staatsanwaltschaft leitete von Amts wegen Ermittlungsverfahren gegen die Ex-Mitarbeiter ein – und beantragte dann diverse Strafbefehle wegen Computerbetrugs.


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Schlagwörter: Recht

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