Bambus-Briketts, Whisky-Kohle & Co.

Brandaktuelle Kohleprodukte für das perfekte Grill-Dinner


Köln. In Gärten oder am Badesee auf Balkonen oder in Parks – überall rote Glut, die Grillsaison 2013 läuft auf Hochtouren. Längst ist die Freiluft-Bruzzelei zum Volkssport geworden. Umfragen zufolge schmeißen 60 Prozent der Deutschen regelmäßig den Grill an. Und man lässt sich den Spaß so einiges kosten: Über 1 Milliarde Euro gaben die Deutschen letztes Jahr nach Branchenangaben für Grills und Ausrüstung aus, satte 40 Prozent mehr als 2008.

Erstaunlich dabei: Wer am Grill was auf sich hält, achtet nicht nur darauf, was auf den Rost kommt. Sondern auch auf das, was darunter liegt – auf die Grillkohle!

Denn: Der Sack Billig-Kohle von der Tanke ist out! Der Grillgourmet von heute hat die Wahl: Briketts aus Buchen- oder Eichenholz, aus Bambus, aus Kokosnussschalen, aus benutzten Whisky-Fässern, mit Räucherholz-Beimischungen aus getrockneten Weinreben, von Apfel- oder Pflaumenbäumen, gern mal für mehr als 20 Euro pro Sack. Und für Verliebte: Holzkohle-Briketts in, hach ja, Herzform.

„Whisky-Kohle gibt Grillmenüs den letzten Feinschliff“

Was ist passiert? „Echte Hobbygriller achten heute einfach verstärkt auf die Qualität, ab und an greifen sie auch zu Ausgefallenem“, sagt Manuel Gandter, Holzkohle-Experte beim Online-Fachversender Grillfürst.de im hessischen Friedewald. Die neue Vielfalt im Kohlesortiment ist laut Gandter mehr als nur Geldschneiderei. „Kohle mit Whisky-Aroma oder andere Räucherhölzer können einem ausgefeilten Grillmenü durchaus den letzten Schliff geben.“

Im Trend liegen auch Holzkohleprodukte aus Bambus oder Kokosnuss. „Beide haben hervorragende Brenneigenschaften, sie liefern lang andauernde Top-Hitze“, urteilt der Fachmann. Und sie eignen sich für den umweltbewussten Grillfan. „Kokoskohle wird aus den Schalen der Kokosnussöl-Produktion gewonnen, im Prinzip ist sie also ein Abfallprodukt mit guter Ökobilanz.“ Gleiches gelte für den schnell wachsenden Bambus.

Gut 250.000 Tonnen Grillkohle, so rechnet die Branche hoch, werden hierzulande in diesem Jahr verfeuert werden. Der Löwenanteil wird dabei aus dem Ausland ­stammen. Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr 243.000 Tonnen Grillkohle importiert. Mit 59.000 Tonnen war Polen Hauptlieferant.

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Übrigens

Worauf man beim Grillkohle-Kauf achten sollte

  • „Machen Sie den Packungstest“, empfiehlt Grillprofi Manuel Gandter. „Mit den Fingern die Packung befühlen, leicht biegen. Fühlen Sie viele kleine Stückchen, dann nicht kaufen!“ Grund: Kleine Brocken halten die Glut nicht lange genug.
  • „Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass europäische Harthölzer verarbeitet wurden“, so der zweite Tipp des Experten. Die stammen oft aus Resten der Möbelproduktion und sind damit weitaus umweltfreundlicher als rare Tropenhölzer.
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