Ab in die Luft

Bayern von oben – mit Zeppelin, Hubschrauber oder Flieger

Rundflüge über Städte und Landschaften: Nostalgieflug mit dem Doppeldecker, Schweben mit dem Zeppelin, Abheben mit dem Hubschrauber. Oder: lieber eine Erlebnisrunde mit dem Heißluftballon.

Ruhige Thermik: Mit dem Heißluftballon über den Freistaat. Foto: Seitz

Ruhige Thermik: Mit dem Heißluftballon über den Freistaat. Foto: Seitz

Foto: Uhlä

Foto: Uhlä

Nervenkitzel für Mutige: Schnupperflug mit dem Hubschrauber. Foto: Hubschrauberflug.de

Nervenkitzel für Mutige: Schnupperflug mit dem Hubschrauber. Foto: Hubschrauberflug.de

Sightseeing von oben: Mit dem Zeppelin über München. Foto: Mende

Sightseeing von oben: Mit dem Zeppelin über München. Foto: Mende

Platz in der ersten Reihe: Nostalgieflug mit dem Doppeldecker. Foto: Flugwelt.eu

Platz in der ersten Reihe: Nostalgieflug mit dem Doppeldecker. Foto: Flugwelt.eu

Nittenau / Oberschleißheim / Straubing / Bayreuth. Seit jeher träumt der Mensch vom Fliegen. Sich frei wie ein Vogel fühlen und die Welt von oben sehen: Das können Träumer oder Waghalsige in Bayern. Im Frühjahr startet die Saison der Erlebnisrundflüge.

Abheben wie anno dazumal in Nittenau

Ein himmlisches Abenteuer mit nostalgischem Flair finden Fluggäste zum Beispiel in Bruck bei Nittenau in der Oberpfalz. Im offenen Doppeldecker weht der Wind ordentlich um die Nase. Mitfliegen darf nur eine Person – dafür in der „ersten Reihe“. Denn der Fluggast sitzt vorne. Traditionell ausgestattet mit Lederkappe und Fliegerbrille: das pure Vergnügen. Mit der „Kiebitz“, so heißt die Propellermaschine, geht es zwischen 30 und 90 Minuten über die nahe gelegene Seenlandschaft oder über Regensburg und Schwandorf.

flugwelt.eu

Luftschiff-Erlebnis über München

Gemächlich, aber mit beeindruckender Aussicht ist eine Fahrt mit dem Zeppelin. Wer dieses Abenteuer im Freistaat genießen will, muss nach Oberschleißheim kommen. Los geht’s im April mit der München-Tour, einem Rundflug von etwa 40 Minuten Fahrzeit.

Für jeden der maximal zwölf Passagiere gibt es einen Fensterplatz. Bei einer Flughöhe von 500 Metern taucht kurz nach dem Start die erste Sehenswürdigkeit auf: die Allianz-Arena. Außerdem überfliegt das Luftschiff mit einer Geschwindigkeit von rund 120 Stundenkilometern das Maximilianeum, Sitz der bayerischen Regierung, das Deutsche Museum, die Theresienwiese, das Olympiastadion und Schloss Nymphenburg.

zeppelin-nt.de

Selber fliegen als Hubschrauber-Pilot in Straubing

Unabhängig von Start- und Landebahnen ist man mit dem Hubschrauber. Da heißt es: Abheben ohne lange Anreise. Von Aschaffenburg bis Passau steigen die Helikopter in die Luft.

Je nach Anzahl der Personen stehen unterschiedliche Modelle für das Sightseeing aus der Vogelperspektive zur Verfügung. Zudem gibt es einen ganz besonderen Nervenkitzel: den „Schnupperflug“. An 6 der 18 Standorte können nämlich Flugbegeisterte selbst das Steuer übernehmen, wie etwa in Straubing.

hubschrauberflug.de

Ballon-Abenteuer in Bayreuth

Heißluftballone brauchen besondere Voraussetzungen: gute Sicht, wenig Wind und keine Niederschläge. In Oberfranken stehen die Himmelsgiganten in zwei Größen für den Aufstieg zur Verfügung. Bis zu fünf Personen haben im Korb Platz. Sechs Startplätze gibt es in der Region. Wer sich als Zuschauer dem Begleitfahrzeug anschließt, kann den Ballon vom Boden aus verfolgen und die Landung miterleben.

ballonteam-fichtelgebirge.de


Mehr tolle Ausflugsziele in Bayern:

Das erlebt man in 140 Metern Tiefe: Mit Grubenbahn und Rutsche in die Unterwelt, Multivisions-Projektionen mit Laser-Show, Bergwerksdinner im Kerzenschein. Oder: Erholung für die Atemwege bei einer Übernachtung.

So geht austoben an kalten Tagen: Luftsprünge in der Trampolin-Arena, Formel-1-Atmosphäre im Kart-Palast, Geschicklichkeit mit Farbenflash in der Minigolf-Halle oder jagen und verstecken beim Laser-Tag-Spielen.

Was hat ein Feigenkaktus mit Stahlbeton zu tun? Wie hilft die Routenplanung von Ameisen in der Logistik? In Bayern vermitteln jede Menge Ausstellungen Interessantes zu Natur und Technik.

Auf mystischen Pfaden: zur Sankt-Ulrichs-Kapelle auf dem Uhlberg, zum Teufelstisch in Bischofsmais, zu den Tatzelwurm-Wasserfällen bei Oberaudorf. Oder zur Gespensterjagd auf Schloss Fürsteneck im Landkreis Freyung-Grafenau.

Blick von oben aufs herbstliche Farbenspiel: Panoramasteig am Predigtstuhl in Sant Englmar. Spiralförmig auf den Baumturm in Neuschönau. Über die Grenze in Füssen. Oder lehrreich mit Infotafeln und App in Ebrach.

Das alles kann man in den Ordensanlagen erleben: einkehren in die älteste Klosterbrauerei, in guter Gemeinschaft fasten, seltene Küchenkräuter entdecken oder beim Hostienbacken zuschauen.

Die 19 bayerischen Staatsgemäldegalerien zeigen Werke aus 500 Jahren. Nicht nur in der Landeshauptstadt München, auch in den Filialen von Aschaffenburg bis Füssen. Besonders spannend wird’s beim Blick ins linke Auge Albrecht Dürers ...

So geht Relaxen auf Bayerisch: Baden in der Hopfenwanne, lautlos Schweben im Salzwasserbecken, Einschlafen mit Klangschalen-Tönen. Oder lieber Eintauchen im meistgebuchten Heilbad der Welt?

So kann man Bayern mit allen Sinnen erleben: Architektur zum Hören in Regensburg, lauschen und fühlen in Dillingen, riechen und schmecken in und um München – oder sehen und staunen bei Rosenheim.

Wandern vor toller Bergkulisse: Bayern hat ein 40. 000 Kilometer langes Wegenetz mit interessanten Zielen: Vom Königshaus am Schachen bis zur Schneewittchen-Tour im Spessart und Räuberpfaden im Bayerischen Wald.

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