Leserbriefe

Atomausstieg: „Vor der Öko-Lobby eingeknickt“

Toll? Oder bloß teuer? Offshore-Wind spielt eine zen­trale Rolle bei der Energiewende. Foto: dapd

Zeitplan überdenken

Der Beschluss, zukünftig auf grünen Strom zu setzen, ist gewiss nicht falsch. Aber den Zeitplan sollte man noch mal gut überdenken. Schließlich muss die dafür nötige Infrastruktur erst noch gebaut werden. Hochspannungstransformatoren, Stahlgerüste, Leitungsseile – das wächst alles leider nicht auf Bäumen und ist nicht mal eben so reif für die Ernte.

Tim Müller, per E-Mail

Nicht zu rechtfertigen

Der Atomausstieg ist überhastet, die Politik ist da vor der Öko-Lobby eingeknickt. Er ist weder technisch noch geografisch noch finanziell zu rechtfertigen. Wir sehen jetzt zu, wie weltweit neue Anlagen mit meist niedrigeren Sicherheitsstandards entstehen, während die mit Milliarden subventionierten regenerativen Energien die heile Welt suggerieren.

Hilmar Grafe, 46459 Rees

Umweltbewusst?

Warum zahlen eigentlich Gering- und Normalverdiener für all die Solaranlagen und Wärmepumpen der Häuslebauer mit hohem Einkommen? Sind wir in unserem Land denn nur dann umweltbewusst, wenn es dafür bares Geld gibt?

Ilse Ruffato, 63691 Ranstadt

Früher umgestiegen

Ständig wird nur von den steigenden Kosten durch die EEG-Umlage gesprochen. Dabei ist doch Fakt, dass steigende Kosten für Kohle, Öl und Gas den Strompreis massiv erhöht haben. Und wären die Subventionen für fossile Energieträger immer voll auf den Strompreis aufgeschlagen worden, dann wären wir vielleicht schon viel früher auf die Erneuerbaren umgestiegen.

Michael Valentin, 45527 Hattingen

Lügenmärchen

Der Atomausstieg ist die einzig richtige Entscheidung. Wenn er uns gelingt, dürfte uns das einen Technologievorsprung vor der gesamten Welt bescheren. Dass alternative Energien den Strom verteuern, ist ein schäbiges Lügenmärchen der Strommonopolisten.

Wolfgang Müller, per E-Mail


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Schlagwörter: Energie

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