Urteil

Arbeitszeit: Betrüger fliegen fristlos

Seit je her wichtig: Ehrlichkeit an der Stechuhr. Foto: Getty

Wer bei der Erfassung seiner Arbeitszeit vorsätzlich täuscht, der darf sich über eine fristlose Kündigung nicht wundern. Das zeigt ein Fall aus Hessen.

Ein Abteilungsleiter in einer Großmetzgerei hatte den Produktionsbereich immer mal wieder verlassen, ohne dabei das Zeiterfassungsgerät wie vorgeschrieben zu bedienen. Damit hatte er sich laut Urteil „bezahlte Pausen erschlichen“. Mehr als ein Dutzend Fälle in kaum zwei Monaten waren durch Videoaufzeichnungen dokumentiert, der Mann arbeitete schon lange im Betrieb – und das Erfassungsgerät piepte bei korrekter Bedienung. Fazit der Richter: „Arbeitszeitbetrug“ (Hessisches Landesarbeitsgericht, 17.2.2014, 16 Sa 1299/13).


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Schlagwörter: Arbeitszeit Recht

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