Neue Internet-Tricks für Flugreisen

Abheben mal ganz anders!

Auch er ging unkonventionell in die Luft: Baron Münchhausen. Foto: dpa

Köln. Ob für den schnellen Ausflug über Ostern oder für den gründlichen Sommerurlaub: In Sachen Flugreisen bietet das Internet inzwischen einige Seiten mit interessanten neuen Instrumenten.

Das Portal checkfelix.com zum Beispiel. Es ist prima, wenn man zeitlich flexibel ist und „weitere Suchoptionen“ anklickt. Auf einen Blick sieht man dann die günstigsten Preise vieler verschiedener Fluggesellschaften für mehrere Wochen.

Preisalarm per Mail, Weltkarte mit Flugzielen, „Blind Booking“

Die Airline Eurowings bietet unter eurowings.com ein „Blind Booking“ – Buchen mit geschlossenen Augen! Man wählt eine Rubrik, etwa „Wandern und Natur“ oder „Shopping“, und bucht dann einen günstigen Überraschungsflug in ein Ziel aus dieser Rubrik. Ob es teurer wird, hängt unter anderem davon ab, ob man bestimmte Städte ausschließen möchte. Nach dem Bezahlen erfährt der Kunde, in welche Stadt er fliegen wird.

Auf google.de/flights findet sich eine Landkarte mit Flugzielen: Wer sie verkleinert, sieht auch amerikanische oder asiatische Länder, wer sie vergrößert, sieht für die jeweils ausgewählte Region mehr Angebote. Ähnliche Suchen bieten auch andere Portale (zum Beispiel checkfelix.com unter „Mehr“ und dann „Explore“).

Wer sich auf kayak.de anmeldet, kann die Funktion „Preisalarm“ nutzen und wird dann per E-Mail über die Preisentwicklung für eine gewünschte Strecke informiert. Der Touristikkonzern Tui bietet auf tuifly.com sowohl eine Karte (unter „Flüge“ – „Flugziele“) als auch einen Preisalarm.

Auf den Seiten der Flugsuchmaschine swoodoo.com gibt es unter anderem die „Powersuche“: Hier sieht man nach ein paar Klicks, was ein Flug in bestimmte Regionen kosten würde, etwa von Westdeutschland nach Skandinavien.

Aber Achtung: Auf der Jagd nach dem günstigsten Ticket sollte man vorsichtig bleiben. Christian Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät dazu, vor der Buchung auf unbekannten kleineren Portalen die Bewertungen anderer Nutzer zu lesen – „und zwar möglichst viele aus unterschiedlichen Quellen“. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Buchungsplattform ihren Sitz in Deutschland oder zumindest in der EU hat.

Und bevor man endgültig bucht, sollte man sich noch mal den Gesamtpreis ansehen: Es gibt leider Fälle, in denen während des Buchens überraschende Extra-Entgelte dazukommen – etwa für die Verwendung der Kreditkarte.


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