Leserfrage

Abfindung: Was wäre denn so drin?

Horst P. aus Hanau: Ich bin 60 Jahre alt, arbeite seit fast zwölf Jahren bei der jetzigen Firma und bin einem Schwerbehinderten gleichgestellt. Ich möchte mich informieren, wie hoch im Falle eines Aufhebungsvertrages die Abfindung für mich wäre.

AKTIV: Vorsicht! Schwerbehinderte genießen besonderen Kündigungsschutz: Wenn Sie Ihren Job ohne die Zustimmung der zuständigen Behörde aufgeben, können erhebliche Nachteile beim Arbeitslosengeld die Folge sein. Und auch im Fall eines nicht behinderten Mitarbeiters kann schon der Abschluss eines Aufhebungsvertrages zu Sperrzeiten führen, wie Jakob Lange erklärt. Der Anwalt in der Wiesbadener Arbeitsrechtskanzlei Schütte & Kollegen betont daher: „Man muss das in jedem Einzelfall sehr sorgfältig prüfen.“

Grundsätzlich ist die Höhe einer Abfindung aber frei verhandelbar, so Lange weiter. „Als eine Art Faustformel kann man sich merken: ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit.“


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Schlagwörter: Behinderung Recht

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