Köln. Fernseher und DVD-Player, Stereoanlage, Computer, Drucker und Co. lässt man nicht im Stand-by-Betrieb stehen … Geschenkt! Dass man mit schaltbaren Steckdosenleisten viel Geld sparen kann, sollte sich längst herumgesprochen haben. Der Tipp ist also nach wie vor richtig – aber eben nicht mehr so clever, dass er bei unserer Leser-Aktion einen Preis verdient hätte.

Andere als „Kollegen-Tipp“ eingesandte Spar-Ideen waren zwar recht originell – aber oft so speziell, dass ihre schnelle Umsetzung für die meisten AKTIV-Leser nicht infrage kommen dürfte. Zum Beispiel: der separate, regengespeiste Wasserkreislauf für WC und Waschmaschine.

Unter den vielen verbliebenen Anregungen unserer bundesweiten Aktion haben wir fünf einfach zu befolgende Ratschläge ausgewählt. Manchmal kam der gleiche Tipp von mehreren Absendern, dann mussten wir einen Gewinner auslosen. Je 50 Euro gibt es jetzt für diese Zuschriften:

Warmwasser

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„Den Boiler unter der Spüle auf ,Aus‘ stellen, wenn er länger nicht gebraucht wird, zum Beispiel in der Nacht.“ Dazu rät Heike Gapinski aus Gelsenkirchen. „So kann man einiges an Geld sparen, diese Teile verbrauchen ziemlich viel Strom, weil sie immer wieder nachheizen, um die Temperatur zu halten.“

Abwasser

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Erst investieren, dann sparen: „Vor dem Hahn für den Gartenschlauch kann man einen Wasserzähler einbauen“, so Margit Felixberger aus Hörgertshausen. „Für die zum Gießen verbrauchten Kubikmeter fallen keine Kanalgebühren an, allerdings muss man sich selbst ums Ablesen des Zählerstands kümmern.“ Sicherheitshalber sollte man aber zunächst die örtlich geltenden Regeln im Rathaus erfragen.

Gartenarbeit

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Sydonia Stirner-Ziegler aus Neuburg an der Donau nutzt einen kostenlosen Ersatz für im Laden gekauften Dünger: „Dazu werden geschnittene Brennnesseln mit Wasser übergossen“, erklärt sie, „eine Woche gären lassen, jeden Tag umrühren. Dann abseihen und das Brennnesselwasser zum Düngen hernehmen – ein Teil Jauche auf zehn Teile Wasser.“

Erfrischung

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Stephan Zipp aus Bensheim hat stets ein alkoholfreies Getränk im Kofferraum dabei. Nach Sport, Walking oder Wandern erspart ihm das „erstens die Suche nach einer Einkehrmöglichkeit, zweitens die oft überhöhten Getränkepreise – und drittens Zeit.“

Reparaturen

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„Reparieren statt wegschmeißen“ – das geht öfter, als man denkt, woran Daeun Ahn aus Münster erinnert. Auch in übertragenem Sinne: „Schon mal gemerkt, dass Liebesbeziehungen damals länger hielten als heute? Damals hat man an guten Sachen festgehalten, hat geschraubt, erneuert und aufpoliert.“ Damit muss man nun nicht auf eigene Faust anfangen, vielerorts helfen Repair Cafés (im Bild: Repair Café in Hannover). „Dort kann man nicht nur seine Habseligkeiten retten“, schildert Ahn, „sondern auch noch nette Bekanntschaften machen.“