Wir wollten von den AKTIV-Lesern wissen, wie man sich optimal entspannen kann – egal, ob zu Hause, im Urlaub, in der Job-Pause oder sonst wo.

Die fünf besten Tipps und Gewinner, die sich über 100 Euro Preisgeld freuen können, erfahren Sie im Folgenden:
 

Ruhiges Fahrwasser erkunden

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Ralf Bloching (im Bild) aus Ehingen bei Ulm steht auf Wasser. Im wahrsten Sinne: Stand-up-Paddling („Stehpaddeln“) nennt sich sein Hobby, dem er am liebsten auf der Donau oder einem See nachgeht. Man nehme ein Surfbrett und ein Paddel – schon kann’s losgehen. So kann man in Bewegung an der frischen Luft schöne Fluss-, Seen- und Küstenlandschaften genießen. Angeblich geht diese heutige Wassersportart auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten. Und auf Hawaii war Stand-up-Paddling der Sport des Königs – nur dieser und von ihm Auserwählte durften aufrecht paddeln. Wir finden: Ralf Bloching macht eine königliche Figur auf seinem Board vorm Ulmer Münster, synchron mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Ein Grund mehr dafür, ihn als einen der fünf Kollegen-Tipp-Gewinner auszuerwählen – und Ihnen diese (ent-)spannende Sportart näherzubringen.

Tierische Streicheleinheiten für Körper und Geist

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Der Umgang mit Haustieren tut uns Menschen gut. Denn mehr Bewegung, noch dazu oft an der frischen Luft, stärkt das Herzkreislauf- und das Immunsystem. Tiere können Spielkameraden, treue Begleiter, Tröster und Motivator sein, beim Gassigehen ja sogar auch Partnervermittler. Aber man muss nicht mal unbedingt das Haus verlassen. Claudia Zwickl aus Schwarzach (Niederbayern) schwört darauf: Beim Füttern und Streicheln ihrer Hasen (im Bild) kommt sie gleich auf andere Gedanken. „Man kann abschalten vom Stress – die Entspannung ist schneller da, als man glaubt.“ Und schließlich haben alle etwas davon: „Die Hasen lieben es, gestreichelt zu werden, und freuen sich über Aufmerksamkeit. Es ist erwiesen, dass durch Tiere auch der Blutdruck gesenkt wird.“ Diesen Effekt auf uns Menschen haben tatsächlich schon einige Studien gezeigt.

Pläne unterwegs umgehen

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Natalie Botsch aus dem oberschwäbischen Biberach an der Riß hat keinen Plan, wenn sie sich entspannen möchte. Und genau das IST ihr Plan! Um runterzukommen, legt sie sich bloß auf ein freies Wochenende und ein Ausflugsziel fest. Das könne eine schöne Stadt oder ein anderer schöner Ort sein. Am Stichtag heißt es nur noch Tasche packen und einfach losfahren – ohne weitere Pläne zu machen: „Einziges Vorhaben: Sich ganz bewusst mal zwei Tage auf alles einlassen, was kommt, und sich die Dinge gönnen, die einem in genau diesem Moment guttun! Zum Beispiel ein leckeres Essen, ein spontaner Konzertbesuch oder einfach nur eine Stunde den Straßenmusikern zuhören“, so Botsch. Und warum hilft ihr das so gut? „Ohne Erwartungen keine Enttäuschungen – und ohne Zeitdruck kein Zeitstress.“ Klingt verlockend – und soll auch schon an freien Nachmittagen oder Abenden entspannend wirken.

Dufte zum Relaxen

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Laura Meier aus Göppingen setzt auf die beruhigende Wirkung von Lavendel – und zwar in Form eines Fußbads. Sie verwendet meistens einen selbst gemachten Badezusatz: Jeweils eine Handvoll getrocknete Lavendelblüten und Totes-Meer-Badesalz in eine Schüssel mit maximal 35 bis 38 Grad heißem Wasser geben – das sei die ideale Mischung. Ob aber der Zusatz eigens hergestellt oder ein Badeprodukt schon fertig gekauft sei: „Insgesamt wirken sowohl der Lavendelduft als auch die warmen Füße sehr entspannend“, so Meier. Sie empfiehlt eine Badedauer von circa zehn Minuten und direkt danach in kuschelige Socken zu schlüpfen – vor allem kurz vor dem Schlafengehen. Denn „der Duft vom Fußbad verteilt sich über Nacht noch etwas im Raum, was einen auch besser einschlafen lässt“.

Von Kopf bis Fuß entspannt einschlafen

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Die Gedanken sind frei. Das ist ja auch gut so. Aber was, wenn sie so negativ sind, dass man wiederum den Kopf nicht mehr freibekommt und deshalb nicht einschlafen kann? Nadine Schneider empfiehlt für solche Fälle, sich ausschließlich auf die Entspannung des Körpers zu konzentrieren – und zwar auf jedes Körperteil einzeln, Stück für Stück von Fuß bis Kopf. Dazu sage man in Gedanken zu sich etwa: „Die Beine sind schwer und werden müde, gaaanz müde“, rät Schneider. Und zu guter Letzt: „Ich bin müde, ganz müde, und schlafe ein.“