Berlin. Auf seinem Weg übers Werkgelände bleibt Michael Radder nicht unbemerkt: Einige Beschäftigte grüßen freundlich herüber. Kurz darauf nehmen ihn Personalchef Bernd Bohlmann und Betriebsratsvorsitzender Frank Look herzlich in Empfang. Man kennt sich gut. Radder, Berater von Allianz Pension Partners, kommt drei- bis viermal im Jahr ins Berliner Unternehmen G-Elit.

Mit einem Großteil der rund 580 Mitarbeiter hat er schon persönlich gesprochen. Radder kommt im Auftrag der MetallRente, des größten branchenübergreifenden Versorgungswerks in Deutschland. Er berät zu den Möglichkeiten, über den Betrieb fürs Alter vorzusorgen, und schließt auch direkt im Werk die entsprechenden Verträge ab.

Nicht nur für die Metaller gilt ja: Per betrieblicher Altersvorsorge fürs Alter zu sparen, ist für die meisten Zeitgenossen sinnvoll und nötig. Denn die gesetzliche Rente allein wird in der Regel nicht ausreichen, den gewohnten Lebensstandard zu halten. Und die Vorsorge über den Betrieb, oft kurz „BAV“ genannt, wird staatlich gefördert.

Mit der MetallRente fürs Alter sparen – das machen in diesem Werk schon viele

Über die Hälfte der Belegschaft hat sich hier bereits entschieden, per MetallRente fürs Alter vorzusorgen! Darunter ist auch Look, der altgediente Betriebsratsvorsitzende: „Das ist eine super Sache!“, sagt er. „Die Leute wissen das – und sie wissen auch, dass sie zusätzlich zur gesetzlichen Rente etwas tun müssen, um im Alter ihr gewohntes Niveau halten zu können.“

G-Elit gehört zum größten deutschen Werkzeughersteller Gühring mit Sitz in Albstadt (Baden-Württemberg). Am Standort Berlin werden zum Beispiel Rohlinge für Hartmetall-Werkzeuge und Sonderteile hergestellt: hochpräzise und komplexe Werkstücke, die nur erfahrene Fachleute fertigen können. G-Elit ist damit international sehr erfolgreich.

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Auch die Firma zahlt monatlich ein, das bindet Mitarbeiter

Personalchef Bohlmann ist ebenfalls ein Verfechter der MetallRente – obwohl die den Betrieb Geld kostet: „Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie die Mitarbeiter, die motiviert sind, jeden Tag ihr Bestes tun.“ Der Zuschuss zur betrieblichen Altersversorgung ist für Bohlmann auch ein Mittel, die Kollegen an den Betrieb zu binden: „Das Geld ist gut angelegt.“

Und so vermittelt MetallRente-Berater Radder auch an diesem Tag wichtiges Wissen in Sachen Altersvorsorge. Zum Beispiel: „Jeder Beschäftigte hat das Recht, einen Teil seines Bruttolohns in eine Betriebsrente einzuzahlen – und diese sogenannte Entgeltumwandlung ist während der Einzahlungsphase steuer- und sozialabgabenfrei.“ Das Minus beim Netto ist daher jeweils deutlich geringer als der tatsächlich fürs Alter gesparte Betrag!

Tarifliches Extra für die Altersvorsorge erhöht die Betriebsrente

Als tarifliches Extra zahlen Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie die Altersvorsorgewirksamen Leistungen (AVWL), monatlich exakt 26,59 Euro. Nicht wenige Firmen geben aus freien Stücken noch etwas obendrauf.

Selbst bei kleinen monatlichen Sparbeiträgen kommt über die Jahrzehnte ein hübsches Sümmchen zusammen. „Je länger man einzahlt, desto höher der Ertrag“, betont Radder. Das per Entgeltumwandlung zum Beispiel in einer MetallDirektversicherung gesammelte Geld wird später (frühestens ab dem 62. Lebensjahr) entweder als monatliche Rente oder aber auf einen Schlag ausgezahlt.

Aus 100 Euro monatlicher Einzahlung können laut Radder bei sehr langer Laufzeit rund 300 Euro monatliche Extra-Rente werden. „Zwar muss man auch wissen“, so der Experte, „dass bei Auszahlung der Betriebsrente Steuern und Sozialabgaben fällig werden – diese sind aber in der Regel niedriger als während des Erwerbslebens.“ Schließlich ist der persönliche Steuersatz als Rentner meistens geringer, Beiträge zur Renten- und zur Arbeitslosenversicherung werden im Alter nicht mehr fällig (auf metallrente.de findet man einen Schnellrechner mit vielen ausführlichen Informationen dazu).

Die ganze Sache lohnt sich also. Das wird bei G-Elit übrigens schon den Auszubildenden klargemacht, etwa in der Einführungswoche.

Starkes Versorgungswerk für viele Branchen:

MetallRente bekommt besonders gute Konditionen

  • MetallRente ist 2001 vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall und der Gewerkschaft IG Metall gegründet worden. Die Stahl-Industrie sowie die Branchen Textil und Bekleidung, IT sowie Holz und Kunststoff haben sich angeschlossen.
  • Das Versorgungswerk hat inzwischen rund 850.000 Verträge im Bestand: betriebliche Altersversorgung, private Riester-Renten und Policen zur Vorsorge etwa bei Berufsunfähigkeit.
  • MetallRente kooperiert mit den Versicherungen Allianz, Ergo, R + V und Swiss Life – und profitiert jeweils von den besonders guten Konditionen für Großkunden.

Mehr Infos unter: metallrente.de