Das Wichtigste auf einen Blick:
- Wandern mit Krimi-Faktor: Die „MounTeens“ machen Ausflüge rund um Oberstaufen spannender.
- Zwei Touren, zwei Geschichten: Kinder von 6 bis 14 Jahren lösen knifflige Fälle.
- Rätseln mit Überraschung: Entlang der Wege sammeln sie Codes, die am Ende zur Lösung des Falls führen.
Laaangweilig, schallt es Eltern oft entgegen, wenn sie mit ihren Kindern eine Wanderung unternehmen möchten. Spannender wird so ein Ausflug mit den „MounTeens“. Auf Detektivwegen rund um Oberstaufen im Allgäu gehen die Kids auf Spurensuche und lösen knifflige Fälle. Zwei Parcours stehen zur Wahl, am Imberg und am Hündle. Beide sind geeignet für Kinder von 6 bis 14 Jahren.
Am Imberg führt der Weg in die Vergangenheit: Hier im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich wurde einst viel geschmuggelt. Dabei ging ein Schatz verloren. Den gilt es zu finden. Kein Problem für Amélie, Lena, Matteo und Sam, die vier Nachwuchsdetektive aus der gleichnamigen Buchreihe, die Pate für die MounTeens im Allgäu stand.
Schatzsuche und ein entlaufener Hund
17 Stationen mit Rätseln und Aufgaben warten entlang des vier Kilometer langen Rundwegs. Startpunkt ist die Bergstation der Imbergbahn. Das Detektivbuch „Der Schatz vom Imberg“ (Touristinfo, Bergbahn-Kasse) bringt Spürnasen auf die richtige Fährte. QR-Code scannen oder selbst lesen: An jeder Station verrät ein neues Kapitel Details zur Lösung des Falls. Unterwegs müssen die Kids Symbole sammeln, sie ergeben am Ende einen Code, der die Tür einer alten Holzhütte öffnet. Ob sich dahinter der Schatz verbirgt?
Tourismus und Wirtschaft
- Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Allgäu. Er sichert Einkommen und Beschäftigung weit über Hotellerie und Gastronomie hinaus, etwa auch im Handel, im Verkehr und bei regionalen Dienstleistern.
- Nach einer Studie des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr erzielte die Region im Jahr 2024 Bruttoumsätze in Höhe von 6,2 Milliarden Euro. Das ist fast ein Viertel mehr als noch 2015 und knapp 10 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung 2019. Der Tourismus sichert damit 86.784 Arbeitsplätze in dem Gebiet.
Der Weg am benachbarten Hündle ist nach demselben Schema aufgebaut. „In der Falle des Wilderers“ heißt hier der imaginäre Fall, den es aufzuklären gilt. An der Bergstation treffen die Detektive auf einen weinenden Jungen, dessen Hund entlaufen ist. Ehrensache, dass die Detektive ihm helfen, das Tier wiederzufinden.
Jede Station des sechs Kilometer langen Wanderwegs gibt neue Informationen sowie Teile eines Codes frei. Alles wird ebenfalls fein säuberlich im zugehörigen Detektiv-Wanderbüchlein notiert. Wer in der Detektivzentrale an der Talstation den vollständigen Code eingibt, erfährt, ob er den Täter entlarvt hat. Gegen Vorlage des ausgefüllten Detektivbuchs gibt es – wie auch am Imberg – eine kleine Überraschung.

Friederike Storz berichtet für aktiv aus München über Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Die ausgebildete Redakteurin hat nach dem Volontariat Wirtschaftsgeografie studiert und kam vom „Berliner Tagesspiegel“ und „Handelsblatt“ zu aktiv. Sie begeistert sich für Natur und Technik, Nachhaltigkeit sowie gesellschaftspolitische Themen. Privat liebt sie Veggie-Küche und Outdoor-Abenteuer in Bergstiefeln, Kletterschuhen oder auf Tourenski.
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