Zirkonium – Superschutz
Schon die Menschen der Antike kannten das zirkoniumhaltige Mineral Zirkon als Schmuckstein. Auch heute verwenden Juweliere Zirkonia als Diamantersatz. Doch Zirkonium kann viel mehr: Es bietet einen Superschutz.

Das silbrig-glänzende Schwermetall ist ein Meister in Sachen Korrosionsbeständigkeit. Selbst aggressive Säuren und Laugen können ihm kaum etwas anhaben.
- Vorkommen: Zirkonium kommt in der Natur vornehmlich in Form von Mineralien vor, insbesondere als Zirkon. Es wird etwa aus Sandablagerungen abgebaut. Größter Zirkon-Produzent ist Australien.
- Verwendung: In der Chemie-Industrie wird Zirkonium häufig in Materialien oder Legierungen für Reaktoren, Katalysatoren und andere Ausrüstungen verwendet. In Kernkraftwerken dient es als Hüllmaterial für Brennstäbe. Zudem ist es meist Teil von fester Keramik und macht als Oxid Lacke kratzfest.
- Interessant: Wenn Zirkonium verbrennt, entstehen weiße Funken. Daher enthalten Feuerwerkskörper Zirkoniumstaub, um funkelnde Effekte zu erzeugen.
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