Wie Deutschland wirtschaftlich die Kurve kriegt
Nur um 1 Prozent wird unsere Wirtschaftsleistung 2026 wohl wachsen. Und das zum Teil dank „Kalendereffekt“, weil zwei Feiertage auf ein Wochenende fallen. Denn leider schöpft Deutschland sein Potenzial nicht aus.
Einen rundum optimistischen Ausblick auf 2026 hätte ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in der ersten aktiv-Ausgabe des Jahres ja gerne geliefert. Hoffentlich haben Sie persönlich gute Gründe, sich auf die kommenden Monate zu freuen. Die Konjunktur zählt aber leider nicht dazu.
Nach Jahren von Rezession und Nullwachstum dürfen wir nun wohl einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um etwa 1 Prozent erwarten. Gut ein Drittel davon ist allerdings auf den „Kalendereffekt“ zurückzuführen: Wir alle werden zwei Tage mehr arbeiten, weil zwei bundesweite Feiertage auf ein Wochenende fallen.
Und in diese ohnehin nicht berauschende Prognose ist Trumps jüngstes Zollchaos noch gar nicht eingerechnet. Umso mehr kommt es jetzt darauf an, dass die Politik die Alarmsignale der Wirtschaft wirklich ernst nimmt – und die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland nachhaltig stärkt.
An welchen Stellschrauben da gedreht werden müsste, können Sie im aktiv-Check lesen. Erkenntnis: Deutschland hat es durchaus in der Hand, wirtschaftlich wieder die Kurve zu kriegen. Es muss halt gehandelt werden.
Schon der Blick auf den schwächelnden Arbeitsmarkt zeigt: Es besteht höchste Dringlichkeit!
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