Bei vielen Unternehmen ist die wirtschaftliche Lage derzeit sehr angespannt. Die Corona-Krise verstärkt noch den Abschwung, mit dem die M+E-Industrie schon seit 2018 zu kämpfen hat. Leider rechnen im Moment die wenigsten unserer Mitgliedsfirmen mit einer raschen Erholung. Dabei zeigt sich in dieser Krise auch: Den Unternehmen sind in den letzten Jahren zu viele Belastungen aufgebürdet worden.

Es steht für den Südwesten und ganz Deutschland sehr viel auf dem Spiel

So sind die Produktionskosten am heimischen Standort immens gestiegen. Darunter leidet die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Und die Politik übt immer stärkeren Druck aus, um den Verbrennungsmotor möglichst schnell abzuschaffen – an dem allerdings Hunderttausende Arbeitsplätze hängen. Es steht jetzt sehr viel auf dem Spiel, vor allem bei uns in Baden-Württemberg. Die M+E-Industrie ist hier noch mehr als in anderen Bundesländern der Motor der Wirtschaft und des Wohlstands.

Damit der Motor am Laufen bleibt, kommt es jetzt darauf an, dass Arbeitgeber, Belegschaften, Gewerkschaft und Politik pragmatische Lösungen finden, um die Betriebe finanziell zu entlasten und Arbeitsplätze zu sichern. Es darf jetzt kein Zaudern geben: Wir müssen alle an einem Strang ziehen!