Das Wichtigste auf einen Blick:
- Rund 20 Azubis und dual Studierende kamen beim Vlogger-Event 2026 von Hessenmetall zusammen.
- Sie sammelten Ideen für Videos zu ihren Berufsbildern und probierten sie gleich aus.
- Das Vlogger-Event ist fester Bestandteil der Nachwuchsarbeit bei Hessenmetall.
Entspannt liegt Jan Marbach auf einer Bank im Foyer von Hessenmetall im Haus der Wirtschaft in Frankfurt und bringt sein Team erst einmal zum Lachen. Sie sammeln Ideen, probieren aus und diskutieren darüber, was sie und auch andere Jugendliche interessieren könnte und wie man das kreativ in einem kurzen Film rüberbringen könnte.
Hier wird gerade gemeinsam über einen neuen Videodreh nachgedacht, der andere junge Menschen über Social-Media-Kanäle begeistern und ihr Interesse wecken soll an einer Ausbildung in der hessischen Metall-, Elektro- und IT-Industrie. Kreativ werden dafür tolle Ideen entwickelt und auch gleich ausprobiert.
Sicher im Umgang mit der Kamera und dem Erzählen von Geschichten
Jan Marbach ist im ersten Ausbildungsjahr zum Mechatroniker beim Frankfurter Ventilspezialisten Samson und seit Kurzem auch Mitglied der Vlogger-Taskforce Hessenmetall. Anfang April kamen er und rund 20 weitere Azubis und dual Studierende beim Vlogger-Event 2026 zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam an unterhaltsamen Formaten der Nachwuchsgewinnung zu arbeiten.
Das ganztägige Programm kombinierte fachlichen Input von Social-Media-Experten mit einem umfangreichen Praxisteil, bei dem das Gelernte gleich ausprobiert werden konnte. Im Mittelpunkt des Events stand die gemeinsame Content-Produktion mit dem Ziel, Sicherheit im Umgang mit Kamera, Storytelling und Plattformen zu gewinnen.
Juljana Mitic ist im ersten Lehrjahr zur Industriekauffrau bei Kamax, einem Hersteller von Verbindungselementen in Homberg (Ohm), und begeisterte Vloggerin: „Mir macht es Spaß, Einblicke in meine Ausbildung zu geben und gemeinsam mit anderen Azubis Abwechslung in den Arbeitsalltag zu bringen.“ Auch Lilyana Chamoun, die bei Hessenmetall Bürokauffrau lernt, liebt den Umgang mit Kamera und Mikrofon: „Ich hoffe, dass ich anderen so helfen kann, den für sie passenden Ausbildungsberuf zu finden.“ Das Vlogger-Event ist ein fester Bestandteil der Social-Media- und Nachwuchsarbeit von Hessenmetall.
Was macht ein Mechatroniker?
Die Ausbildung zum Mechatroniker oder zur Mechatronikerin dauert dreieinhalb Jahre. In der Industrie bauen sie aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten komplexe mechatronische Systeme, etwa Roboter für die industrielle Produktion. Sie prüfen die einzelnen Bauteile und montieren sie zu Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren sie oder installieren zugehörige Software. Dabei richten sie sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an ihre Kunden übergeben. Außerdem halten sie mechatronische Systeme instand und reparieren sie.

Maja Becker-Mohr ist für aktiv in den Unternehmen der hessischen Metall-, Elektro- und IT-Industrie sowie der papier- und kunststoffverarbeitenden Industrie unterwegs. Die Diplom-Meteorologin entdeckte ihr Herz für Wirtschaftsthemen als Redakteurin bei den VDI-Nachrichten in Düsseldorf, was sich bei ihr als Kommunikationschefin beim Arbeitgeberverband Hessenchemie noch vertiefte. In der Freizeit streift sie am liebsten durch Wald, Feld und Flur.
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