Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Rund 40 Schülerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen zum Girls’ Day bei Eintracht Frankfurt.
  • Neben einem Blick hinter die Kulissen des Fußball-Bundesligisten bekamen sie Einblicke in IT-Berufe.
  • Es wurden kleine Roboter gebaut und gesteuert, Fotos am Greenscreen gemacht und mithilfe von KI bearbeitet.

„Die Kombi von Technik und Fußball ist schon cool, deshalb bin ich hier“, sagt die 12-jährige Charlotte. Genau so sieht das auch Medina (11). Die 14-jährige Hannah und ihre 11-jährige Schwester Rebecca haben die Veranstaltung im Internet gefunden und sich sofort angemeldet. „Neues kennenlernen, Fußball spielen und auch noch IT finde ich gut“, sagt Hannah. Und für Lisa, ebenfalls 12, ist nun „Social-Media-Managerin bei einem Fußballverein mein Traumberuf“.

40 Schülerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen Ende April im Rahmen des Girls’ Day zur Eintracht Frankfurt, um zwischen Spielfeld und Technikstation einen Blick werfen zu können hinter die Kulissen des Fußball-Bundesligisten.

Entwicklung, Teamgeist und Leidenschaft

„Unser Sportleistungszentrum steht für Entwicklung, Teamgeist und Leidenschaft und genau diese Werte möchten wir im Rahmen des diesjährigen Girls’ Day jungen Mädchen vermitteln und ihnen neue Perspektiven aufzeigen“, erklärte Moritz Theimann, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied von Eintracht Frankfurt.

Für die Veranstaltung hatten sich gleich mehrere Unternehmen zusammengetan, um den Gästen viele Infos mitzugeben, ohne dass Spiel und Sport zu kurz kamen. Auf dem Rasen lag der Fokus auf der Weiterentwicklung. Spielverständnis, Kommunikation und Zusammenspiel konnten die Mädchen unter der Anleitung von Trainern der Fußballakademie Superkicker vertiefen.

Im Technikbereich gab es unter Anleitung von IT-Experten des Wetteraukreises und Azubis des IT-Dienstleisters HORN & COSIFAN direkten Zugang zu digitalen Technologien. An interaktiven Stationen wurden so kleine Roboter gebaut und gesteuert, Fotos am Greenscreen gemacht und mithilfe von KI bearbeitet. Und ein Cutter programmiert, der Muster in Holzboxen eingravierte.

Das Ziel ist, junge Menschen für digitale Themen begeistern

„Unser Ziel ist es, Technik erlebbar zu machen und junge Menschen für digitale Themen zu begeistern“, sagte Katja Müller-Lind, Fachdienstleitung Schul-IT und Ausstattung beim Wetteraukreis. „Wir wollen hier Mädchen Raum geben, sich auszuprobieren und eigene Stärken zu entdecken“, betonte Tobias Pflüger, Geschäftsführer von HORN & COSIFAN. „Der direkte Zugang zu Technik hilft, Interesse zu wecken und Talente frühzeitig zu fördern“, ergänzte Christian Schönbach, stellvertretender Geschäftsführer von Hessenmetall Rhein-Main-Taunus.

Partnerschaft von Fußball und Industrie

EintrachtTech ist die Digitaltochter von Eintracht Frankfurt. Dort hat der Bundesligist alle seine strategischen Digitalprojekte gebündelt. Zudem kooperiert EintrachtTech mit dem Arbeitgeberverband Hessenmetall. Etliche Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL haben sich schon mit eigenen Projekten und Einfällen an der „Arena of IoT“ beteiligt. Die Betriebe machen so gemeinsam mit der Eintracht das Stadion zu einer der modernsten Veranstaltungsstätten in Europa. Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind nicht nur bei diesem Leuchtturmprojekt gefragt, sondern unabdingbar für die Zukunft von Hessens größter Industrie.

Maja Becker-Mohr
Autorin

Maja Becker-Mohr ist für aktiv in den Unternehmen der hessischen Metall-, Elektro- und IT-Industrie sowie der papier- und kunststoffverarbeitenden Industrie unterwegs. Die Diplom-Meteorologin entdeckte ihr Herz für Wirtschaftsthemen als Redakteurin bei den VDI-Nachrichten in Düsseldorf, was sich bei ihr als Kommunikationschefin beim Arbeitgeberverband Hessenchemie noch vertiefte. In der Freizeit streift sie am liebsten durch Wald, Feld und Flur.

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