Ärmel hochkrempeln und sich gemeinsam einsetzen für einen guten Zweck: Darum geht es beim Audi Social Day. In diesem Jahr machten mehr als 1.100 Mitarbeitende des Automobilherstellers mit – ein Rekord.
Die Freiwilligenarbeit geht über Grenzen hinweg. Der Tag für soziales Engagement fand heuer zum zweiten Mal auf internationaler Ebene statt. Es war der bislang größte internationale Aktionstag des M+E-Unternehmens. Nicht nur Audianer der deutschen Standorte in Ingolstadt, Neckarsulm sowie den Töchtern in München und Potsdam machten mit, sondern auch Kolleginnen und Kollegen der Audi-Werke in San José Chiapa (Mexiko) und Győr (Ungarn).
Insgesamt arbeiteten die Freiwilligen an mehr als 100 Projekten – vom Bau einer „Waschstraße“ für Kinderspielfahrzeuge bis zum Einsatz im Zentrum für ältere Menschen sowie vielen Umweltaktionen, je nach Bedürfnissen in der Region. „Der Audi Social Day verbindet unsere Belegschaft über Grenzen hinweg“, sagt Personalvorstand Xavier Ros. Er ist „stolz darauf, dass Beschäftigte weltweit die Ärmel hochkrempeln und Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen“.
Das macht vor dem Management nicht halt. Ros selbst begleitete mit anderen Managern ein Spiele- und Grillfest für Menschen mit Einschränkungen bei der Lebenshilfe in Ingolstadt. Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Jörg Schlagbauer wählte ein Projekt für Geflüchtete: „Solidarität bedeutet, nicht wegzuschauen – sondern hinzuhören.“
Eine Plattform zeigt laufend neue Projekte für Freiwillige
Auch die Werkleiter engagierten sich: Fred Schulze (Neckarsulm) in der Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“. In Ingolstadt renovierte Siegfried Schmidtner mit Team und Azubis die Außenanlagen im Zoo Wasserstern in Ingolstadt.
Die Audi-Freiwilligentage gibt es seit 2012. Der nächste ist für 2027 geplant. So lange warten muss aber niemand: Audi unterstützt das Engagement seiner Mitarbeiter auch unterjährig mit einer eigenen digitalen Plattform für das Ehrenamt.

Friederike Storz berichtet für aktiv aus München über Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Die ausgebildete Redakteurin hat nach dem Volontariat Wirtschaftsgeografie studiert und kam vom „Berliner Tagesspiegel“ und „Handelsblatt“ zu aktiv. Sie begeistert sich für Natur und Technik, Nachhaltigkeit sowie gesellschaftspolitische Themen. Privat liebt sie Veggie-Küche und Outdoor-Abenteuer in Bergstiefeln, Kletterschuhen oder auf Tourenski.
Alle Beiträge der Autorin






