Das Wichtigste auf einen Blick:
- Michael Kappenberger arbeitet bei Rohde & Schwarz in der mechanischen Systemkonstruktion und schätzt die menschliche Art seines Vorgesetzten
- Der setzt damit auch die Stimmung im Team, die von einem guten Miteinander geprägt ist – auch während gemeinsamer Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit
Nette Kollegen und ein toller Vorgesetzter: Für Michael Kappenberger (32) ist das ein Hauptgrund, warum er gerne arbeiten geht. Der Mitarbeiter von Rohde & Schwarz arbeitet am Standort Teisnach im Bayerischen Wald in der mechanischen Systemkonstruktion, in der etwa Monitoring- und Peilsysteme des Münchner Technologiekonzerns geplant werden.
Das Team besteht aus knapp zwei Dutzend Kollegen. Zusammen mit ebenso vielen Systemkonstrukteuren, die für die Elektronik zuständig sind, arbeiten alle in einem Großraumbüro zusammen. Das bringt nicht nur für die Arbeit kurze Wege mit sich, sondern fördert auch den Austausch über persönliche Dinge. „Da erfährt man oft ganz nebenbei, was privat gerade Neues los ist“, sagt Kappenberger. „Und das stärkt am Ende auch das Zusammengehörigkeitsgefühl als Team.“
Wanderungen und Weihnachtsfeier: Kappenberger und seine Kollegen treffen sich auch regelmäßig abseits der Arbeit
Wichtig für gute Stimmung und Zusammenhalt sind auch gemeinsame Events. Dazu gehören etwa Wanderungen im Kollegenkreis oder Stockschießen, aber auch die jährliche Weihnachtsfeier.
„Da sind eigentlich immer alle da – weil jeder gerne Zeit mit den Kollegen verbringt“, erzählt Kappenberger. Wer sich als Teil eines erfolgreichen Ganzen fühle, komme auch gerne zur Arbeit, sagt er. „Und das spiegelt sich dann am Ende meistens auch in Zahlen und Ergebnissen wider.“
Der Gruppenleiter spielt eine große Rolle für den Teamgedanken
Eine zentrale Rolle bei der Stärkung des Teamgedankens spielt der Gruppenleiter. „Er gibt die Richtung fürs gemeinsame Arbeiten vor“, sagt Kappenberger. „Außerdem sorgt er dafür, dass die Abteilung beieinander bleibt, und stellt sich bei Druck von außen immer vor das Team.“
In der Abteilung komme der Vorgesetzte gut an, weil er nicht nur fachlich kompetent und engagiert sei, sondern vor allem als Mensch überzeuge. „Als Ansprechpartner ist er immer da“, berichtet Kappenberger. „Und wenn man mit ihm spricht, hat man nicht das Gefühl, mit seinem Vorgesetzten zu reden, sondern mit einem ganz normalen Kollegen.“
Seine große Stärke sei zudem, dass er sehr viel Vertrauen in die Entscheidungen seiner Leute habe und selten etwas infrage stelle oder kontrolliere. „Dadurch fühlt man sich extrem gestärkt und motiviert.“

Michael Stark schreibt aus der Münchner aktiv-Redaktion vor allem über Betriebe und Themen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Darüber hinaus beschäftigt sich der Volkswirt immer wieder mit wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen. Das journalistische Handwerk lernte der gebürtige Hesse als Volontär bei der Mediengruppe Münchner Merkur/tz. An Wochenenden trifft man den Wahl-Landshuter regelmäßig im Eisstadion.
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