Lithium ist ein Leichtmetall und kommt in der Natur in einigen Mineralien vor. Der Anteil an der Erdkruste ist zwar gering, zählt aber nicht zu den „seltenen Erden“.

Vorkommen: Lithium kommt in Australien sowie den Salzseen Salar de Uyuni in Bolivien oder Salar de Atacama in Chile vor. Doch nun haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) einen neuen Weg entdeckt, um Lithium auch im Oberrheingraben abzubauen – umweltfreundlich und kostengünstig.

Verwendung: Die Herstellung von Aluminium, Glas und Keramik benötigt Lithium. Den größten Teil der Weltproduktion (77.000 Tonnen 2019) verschlingt aber die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus für Handys, Solarbatterien oder Elektroautos.

Interessant: Bis 2035 könnte sich der Bedarf an dem Rohstoff verdreifachen.

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