Im September wählen die Bürger in NRW neue Stadträte und Kreistage. Das geht, weil der Blick auf die Politik in Brüssel, Berlin oder Düsseldorf gerichtet ist, oft unter. Aber es sind gerade Entscheidungen auf kommunaler Ebene, die sich auf unsere Wirtschaft, Arbeitsplätze und ein attraktives Wohnumfeld besonders auswirken.

Und da gibt es deutliche Unterschiede im Land. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hat alle Kreise und Städte in NRW untereinander und auch bundesweit verglichen. Was für NRW insgesamt auffällt: Zu wenige Gemeinden stehen in den oberen Rängen des Vergleichs, aber viel zu viele stehen am unteren Ende. Anderswo sind die Standortbedingungen offensichtlich besser.

Entscheidung über Zukunft der Heimatgemeinden

Gerade jetzt, wo die Pandemie unsere Wirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt hat, brauchen wir auch in der Kommunalpolitik ein neues Grundverständnis für die Bedeutung der Wirtschaft. Sie ist das Fundament für den Wohlstand unseres Landes.

Auf kommunaler Ebene werden die wichtigen Weichen gestellt: Sei es bei der Gewerbesteuer, dem digitalen Ausbau der Infrastruktur oder beim Ausweis von Gewerbe- und Industrieflächen.

Daher sollten wir den Kandidaten zur Kommunalwahl auch wirtschaftspolitisch auf den Zahn fühlen. Wir Bürger entscheiden am 13. September 2020 mit unserer Stimme über die Zukunft unserer Heimatgemeinden.