Wer heute eine Ausbildung anfängt, kommt um eines nicht herum: Er muss mit digitalen Werkzeugen umgehen können. Das gilt für fast alle Berufe – egal ob in Industrie, Büro oder Handwerk.

Die gute Nachricht ist: Kinder und Jugendliche wachsen heute völlig selbstverständlich mit digitalen Anwendungen auf, bringen also Kompetenzen mit, die die Arbeitswelt braucht und die unsere Unternehmen nachfragen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass auch bayerische Jugendliche zu viel Zeit in Social Media investieren.

Der Aktionsrat Bildung fordert daher zu Recht, dass Schulen die Kinder und Jugendlichen den verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit sozialen Medien lehren müssen. Diese sogenannte mediale Integrität muss in allen Altersstufen als Bildungsziel festgelegt werden.

Fakten & Hintergründe

Kinder und Jugendliche dürfen in der digitalen Welt nicht sich selbst überlassen werden. Darum müssen wir im Unterricht einen geschützten Raum schaffen, um ihnen schrittweise Medienkompetenz und die ethischen Grundlagen für den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media zu vermitteln.

Darüber hinaus brauchen wir eine konsequente Umsetzung der Altersbeschränkungen, wie sie die Plattformen schon heute in ihren Geschäftsbedingungen festlegen. Damit können sich Kinder ihrem Alter entsprechend in der digitalen Welt vortasten – und genau die Fähigkeiten lernen, die auch die Arbeitswelt fordert.